Dienstag, 20. November 2007

Wie geht es uns?

Von Montag bis Mittwoch musste Eliana nochmals ins Spital unter die Lampe, weil sie eine Gelbsucht entwickelt hatte. Dies kommt bei Neugeborenen öfters vor.
Doch nun sind wir bald seit einer Woche wieder richtig Zuhause und er neue Alltag hat begonnen:
- Stillen
- Schlafen
- Schreien
- Windeln wechseln und dabei Schreien wie am Spiess
- Stillen
- "Gagi"-machen
- wieder Windeln wechseln
- usw. (manchmal ist die Reihenfolge auch anders)
- Nachts ab und zu aufstehen und beruhigen
Nun, so ist eben das Babyleben.
Heute hängen wir Elianas Webalbum an, welches immer weiter mit Fotos gespiesen wird. Es lohnt sich hier wieder einmal rein zu schauen oder den Feed zu abonnieren:
Eliana

Sonntag, 18. November 2007

Einsatz in Boi Laranja

Seit langem hatten wir mit der Gemeinde von São Francisco, die momentan von Beat Roggensinger betreut wird, einen mehrtägigen Einsatz in Boi Laranja geplant, damit wir mit die Bewohner richtig Schulen können.
So fuhr der Lastwagen am frühen Freitagnachmittag in der heissesten Sonne am Treffpunkt in Francisco Aires (zwischen Amarante und Floriano) ab, um die restlichen 40km nicht asphaltierter Strasse unter die Räder zu nehmen (ca. 1h 45min).
Endlich angekommen wurden die Bewohner besucht und zu den Gottesdiensten und Schulungen am Samstag eingeladen.
Zum Kinderprogramm am Samstag erschienen ca. 40 Kinder. Ausserdem wurden Jüngerschaftskurse unterteilt in 4 Gruppen mit je 10-15 Teilnehmern durchgeführt.
Zu den Gottesdiensten am Freitag und am Samstag erschienen je ca. 150 Bewohner. Am Samstag abend nahmen 2 junge Mädchen Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser an.
Wir sehen wie das Interesse am Wort Gottes in Boi Laranja immer noch sehr gross ist. Die Einwohner begegnen uns nicht mehr mit dem anfänglichen Misstrauen, sondern mit grosser Freundlichkeit und Offenheit, weil sie erkennen, dass wir nicht nur einmalige Aktionen durchführen, sondern einen nachhaltigen Dienst anstreben.
Boi Laranja

Bilder von unseren bisherigen Besuchen

Auf dem Weg nach Boi Laranja sind wir duch 3 weitere Povoados (Weiler) gefahren. Das grösste davon hat über 500 Einwohner. Wir haben erfahren, dass es dort bloss eine einzige "abgefallene" evangelische Familien gibt. Wer wird diesen Menschen von der Liebe Gottes und der Erlösung in Christus erzählen?

Montag, 12. November 2007

Regentag zum richtigen Zeitpunkt

Eliana ist am heissesten Tag des Jahres zur Welt gekommen. Wir hatten 40°C im Haus bevor wir ins Spital fuhren.
Gestern haben wir alle nochmals unter der Hitze gelitten. Besonders Eliana hatte Mühe. Sie hatte auch ein bisschen Fieber und musste viel weinen.
Doch heute Morgen hat es zu regnen begonnen und seither kaum mehr aufgehört. Die Temperaturen sind auf angenehme 27°C gefallen. Eliana schläft nur viel mehr und ist ruhiger.
Der lang ersehnte Regen kam genau im richtigen Moment. So ist es mit allen Geschenken vom Himmel: Sie kommen dann, wenn man sie braucht!
Eliana ist eine weibliche Form von Elia:
Nach einer langen Zeit kam das
Wort des HERRN zu Elia, im dritten Jahr: Geh hin
und zeige dich Ahab, denn ich will regnen lassen
auf die Erde.
1 Könige 18,1

Samstag, 10. November 2007

Eliana Reifler

Endlich ist sie da! Unsere kleine Tochter Eliana.
Datum: 10.11.2007
Zeit: 03:12
Gewicht: 3300g
Grösse: 50cm
Wir freuen uns einfach nur riesig und Danken Gott für das wunderbare Geschenk!

Webalbum:
Geburt Eliana

Freitag, 9. November 2007

Wettervorhersage

Die Wettervorhersage ist meist sehr eintönig: Viel Sonne und sehr heiss. In der Schweiz würden sich alle über die Sonne freuen. Hier sehnen sich die Leute den Regen herbei. Die effektiven Temperaturen zwischen 37 und 40°C können die Schweizer sich aber kaum vorstellen, weshalb wir am rechten unteren Rand des Blogs eine Wettervorhersage mit Temperaturangaben eingebaut haben.

Am 11. Sept. schrieb ich folgenden Blog: Die Hitze im Piauí
Manchmal muss ich über diesen Eintrag schmunzeln, wenn nämlich der Termometer um 20:00 immer noch 36° anzeigt.
Die ausserordentlich langanhaltende Hitze ist das einzige Thema im Volk. Sie muss für alles herhalten was schief läuft: "Das ist wegen der Hitze..."
Viele Leute aus dem "Interior" (Innland) berichten uns von leeren Brunnen, die noch nie ausgetrocknet waren.
Das Vieh stirbt reihenweise unter der brütenden Sonne und wegen des fehlenden Wassers, was für die ohne hin armen Kleinbauern einen sehr grossen Verlust bedeutet.
Es hat seit Juni erst einmal im September und einmal im Oktober ganz leicht geregnet. Die wenigen Tropfen verdunsteten aber in der Hitze, bevor sie in die Erde sickern konnten.

PS: Diesen Blog schreibe ich während wir auf die Geburt des Kindes warten! Es dauert nicht mehr lange!

Montag, 5. November 2007

Fotos Gemeinde

Igreja em Floriano / Gemeinde in Floriano

Schwangerschaftsverlauf

In wenigen Tagen (vorgesehen wäre heute) geht Rahels Schwangerschaft zu Ende. Wir freuen uns riesig auf die kleine Überraschung. Zeit ein kleiner Foto-Rückblick zu machen. Besuche unser Picasa-Webalbum:
Schwangerschaftsverlauf

Freitag, 2. November 2007

Zweiter Besuch in Boi Laranja

Aufgrund mehrer Nachfragen über unseren zweiten Besuch in Boi Laranja am 18. Oktober hier der Bericht:
Wir fuhren gleich nach dem Mittag los, damit wir mehr Zeit hatten die Leute richtig besuchen zu können. 3 Frauen aus São Francisco, die eigens wegen des GD's in Boi Laranja angereist waren, begleiteten uns. Wir waren ca. 18 Leute und hatten fast keinen Platz auf dem Pickup (D20). Ausserdem hatte unser Fahrer auf der Hinreise, den Unterboden auf einem Fels aufgeschlagen, was beinahe den Tank beschädigt hätte. Doch Gott hatte auch hier seine beschützende Hand über uns. Mit einem Seil sicherten wir den halb abgerissenen Dieseltank am Chassi.
Die Besuche waren sehr gut, die Leute sehr offenherzig.
Am Gottesdienst nahmen wieder ca. 130 Leute teil, die sehr aufmerksam zuhörten. Ich predigte über die "Bohnen"-saat die auf den Felsen, den Weg, unter die Dornen und auf guten Boden fällt und dass die Saat die aufgeht 100fach Frucht bringt. Ich glaube, dass diese Kleinbauernfamilien die Botschaft shr gut verstanden haben.
Wir verspüren immer noch ein grosse Offenheit in diesm Dorf. Am nächsten Feiertag (15. & 16. Nov.) werden wir wieder gemeinsam mit den Jugendlichen aus São Francisco mehrere Tage lang die Leute besuchen, mit ihnen Jüngerschaftskurse machen und Gottesdienste veranstalten.