Donnerstag, 17. April 2008

Der offene Regenschirm

Am Sonntag hatte ich mit den Kindern Sonntagschule. Ich habe mit ihnen den Psalm 91 durchgenommen. Zuerst haben wir ausgetauscht wovor wir Angst haben. Jedes Kind hat etwas auf einen Zettel geschrieben. Danach habe ich ihnen erklärt, dass wir davor keine Angst haben müssen, weil Gott immer an unserer Seite ist, wenn wir auf ihn vertrauen. Als Anschauungsbeispiel habe ich einen Regenschirm mitgenommen. Ich habe den Schirm geöffnet ihn über mich gehalten und gesagt, dass Gott für uns wie einen grossen Regenschirm ist, welcher uns schützt. Sobald ich aber den Schirm geöffnet hatte, sagten einige Kinder dass ich den Schirm wieder schliessen soll, weil es schlecht ist im Haus den Schirm zu öffnen und darunter zu stehen, das bringe Unglück über das Haus. Zur Sicherheit habe ich noch einmal nachgefragt, ob ich sie richtig verstanden habe. Und fst alle Kinder bestätigten mir, mit vollem Ernst, dass es Unglück bringt, wenn man den Schirm im Haus öffnet. Ich habe ihnen dann natürlich versucht zu erklären, dass dies Aberglaube ist, und dass genau Gott uns vor diesen Sachen schützt und wir davor keine Angst haben müssen. Ein Gemeindemitglied hat Simon später bestätigt, dass die Leute hier glauben, dass wenn sie im Haus einen Schirm öffnen und darunterstehen, sie nie heiranten werden. Mich hat es sehr beschäftigt, dass die Kinder hier vom Aberglauben so stark beeinflusst werden. Beten wir doch, dass sie die Befreiung Jesu erleben und vor diesen Aberglauben nicht mehr Angst zu haben brauchen.

Donnerstag, 3. April 2008

Regionalspital Reifler

Liebe Freunde
Im Moment haben wir bei uns zu Hause eine Art Regionalspital. Zuerst hatten Simon und ich Durchfall und Erbrechen und dann sind auch die beiden Schweizer, die von der Baucampgruppe noch hier geblieben sind, um uns weiter beim Bau zu helfen, krank geworden. Einer hatte auch Durchfall und ist zwei Tage flach gelegen. Ihm geht es schon besser, er fühlt sich einfach noch etwas schwach, ist aber schon wieder dran den Bau der Kirche voranzutreiben. Dem anderen geht es viel schlechter. Am Donnerstag vor einer Woche wurde er von einem Insekt ins Bein gestochen. Dies führte dann zu einer schweren bakteriellen Entzündung im ganzen Unterschenkel. Er muss nun die ganze Zeit liegen und das Bein hochlagern. Zudem muss er 3 verschiedene Antibiotika nehmen. Wirklich eine ernste Sache das Ganze. Wir haben aber schon gemerkt, wie Gott seine Hand im Spiel hat, und ihn tröstet und an ihm arbeitet. ER weiss warum er das zulässt. Aber das Herumliegen ist für diese aktiven Mann nicht einfach, deshalb betet mit uns, dass er gut damit umgehen kann und vorallem am 11. April wieder soweit gesund ist, um in die Schweiz zurück zu fliegen!