In einem Monat werden wir schon in der Schweiz sein. Wir freuen uns sehr, aber bis es soweit ist gibt es noch viel zu tun:
In den nächsten Tagen müssen wir unsere Sachen in luftdichte Fässer verpacken und bald werden wir unsere Möbel hier einlagern.
Mit unserer Ankunft beginnt das Auspacken und neu Einrichten in unserer neuen Wohnung in Aarwangen. Wir sind dankbar, dass sich einige bereit erklärt haben uns die Wohnung vorher (am 21. Nov.) schon ein bisschen einzurichten. Wer gerne mithelfen will, kann sich bei Erika Reich oder Hans Schneeberger melden.
Es gibt wohl keine Art von Menschen, die so oft ganz neu beginnen müssen wie Missionare. Roma nehmen wenigsten ihre 7 Sachen immer mit sich in ihrem Anhänger. Das geht bei uns nicht. Einige wichtigen Dinge fehlen uns noch, und vielleicht können Sie uns dabei helfen:
Kinderwagen gesucht
Wir brauchen unbedingt noch einen Kinderwagen für ein Neugeborenes. Vielleicht hat jemand einen im Keller stehen, den er uns ausleihen oder günstig verkaufen kann. Bitte wendet euch direkt an uns oder schreibt einen Kommentar.
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Brasilia wird 50 Jahre alt
Angehängt zwei interessante Links, die über die Entstehung und Entwicklung dieser Stadt, die von der UNESCO als Weltkulturerbe bezeichnet wird, berichten:
http://www.nzz.ch/nachrichten/international/brasilia_auf_dem_weg_zur_ganz_normalen_stadt_1.3893693.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Bras%C3%ADlia
Montag, 19. Oktober 2009
Fotos
Einfach auf ein Bild clicken, um das Album in Picasa zu öffnen:
Sonntag, 18. Oktober 2009
Livia ist da!

Am 17. Oktober um 19.50 ist unrere Tochter Livia geboren. Sie wiegt 3420g und ist 49cm gross. Die Geburt verlief schnell und problemlos.
Heute sind wir nach Hause gekommen und auch Eliana muss sich nun an die neue Situation gewöhnen.
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Die Natur gehört allen!
Heute hat ein Arbeiter einfach ohne zu Fragen eine unreife Mango von unserem Baum gestohlen, wie wenn dies das normalste auf der Welt wäre. Auf meinen Seitenhieb in einem Nebensatz hat der Betreffende nicht reagiert. Er schien auch keinerlei Scham oder das Bedürfnis sich zu rechtfertigen zu verspüren.
Die Natur gehört im Denken der Brasilianer halt eben jedem. Besitzansprüche gelten nicht für Bäume, Pflanzen, Blumen, Wasser oder sogar Land.
Deshalb wäre es eine Frechheit seine Früchte nicht mit jedem Besucher zu teilen, auch wenn er nur wegen eben diesen vorbei kommt.
Deshalb darf jeder beim Nachbarn pflücken wann er will.
Deshalb ist Mangos steheln ein Cavaliersdelikt, auch wenn man Mauern überspringen muss.
Deshalb darf man Bäume fällen wenn man will.
Deshalb zünden viele einfach aus purer Freude in der Trockenheit den Busch an und verursachen Buschbrände.
Deshalb kann man überall seinen Müll hinschemeissen, ohne dass jemand etwas auszusetzen hätte.
Deshalb werden grosse Ländereien von Landlosen besetzt.
Deshalb...
Was öffentlich ist gehört allen und darf deshalb auch von allen (aus)genutzt werden.
Das Problem bei unseren Mangos ist, dass sie Brasilianer die Mangos am liebsten unreif essen, weshalb sie nicht verstehen können, dass an unserem Baum so viele halbreife Mangos hängen.
Wir möchten sie aber reif pflücken und geniessen! Doch sie reifen nie, denn sie werden vorher gestohlen, eh... ich meine gepflückt.
Die Natur gehört im Denken der Brasilianer halt eben jedem. Besitzansprüche gelten nicht für Bäume, Pflanzen, Blumen, Wasser oder sogar Land.
Deshalb wäre es eine Frechheit seine Früchte nicht mit jedem Besucher zu teilen, auch wenn er nur wegen eben diesen vorbei kommt.
Deshalb darf jeder beim Nachbarn pflücken wann er will.
Deshalb ist Mangos steheln ein Cavaliersdelikt, auch wenn man Mauern überspringen muss.
Deshalb darf man Bäume fällen wenn man will.
Deshalb zünden viele einfach aus purer Freude in der Trockenheit den Busch an und verursachen Buschbrände.
Deshalb kann man überall seinen Müll hinschemeissen, ohne dass jemand etwas auszusetzen hätte.
Deshalb werden grosse Ländereien von Landlosen besetzt.
Deshalb...
Was öffentlich ist gehört allen und darf deshalb auch von allen (aus)genutzt werden.
Das Problem bei unseren Mangos ist, dass sie Brasilianer die Mangos am liebsten unreif essen, weshalb sie nicht verstehen können, dass an unserem Baum so viele halbreife Mangos hängen.
Wir möchten sie aber reif pflücken und geniessen! Doch sie reifen nie, denn sie werden vorher gestohlen, eh... ich meine gepflückt.
Dienstag, 13. Oktober 2009
2 Tage Regen und eine schöne Abkühlung
Ind er vorletzten Nacht hat es das erstemals (seit Juli) geregnet und gestern am "Kindertag" regnete es gleich mehrmals.
Die Temperaturen vielen von 38 auf 28°. Der Tag war eine wahre Erfrischung. Wir mussten uns in der Nacht sogar zudecken.
Der Regen hat auch den Staub aus der Luft gewaschen. Manchmal hatte es abends richtig neblig ausgesehen, wegen des vielen Staubes in der Luft. Auch die Luftfeuchtigkeit ist von 30% auf fast 80% gestiegen.
Das sind angenehme Temperature für eine Geburt...
Die Temperaturen vielen von 38 auf 28°. Der Tag war eine wahre Erfrischung. Wir mussten uns in der Nacht sogar zudecken.
Der Regen hat auch den Staub aus der Luft gewaschen. Manchmal hatte es abends richtig neblig ausgesehen, wegen des vielen Staubes in der Luft. Auch die Luftfeuchtigkeit ist von 30% auf fast 80% gestiegen.
Das sind angenehme Temperature für eine Geburt...
Freitag, 9. Oktober 2009
Anbau geht weiter...
Endlich könn(t)en nun die Bauarbeiten weiter gehen. Der September ist der Missionsmonat, in dem die Gemeinde ein spezielles Opfer für die Mission aufbringt. Das hat immer auch Auswirkungen auf die normalen Spenden (weniger) und da wir noch einige Rechnungen zu bezahlen hatten, mussten wir die Bauarbeiten einstellen.
Doch der Missions-Monat ist nun vorbei und Gott sei Dank werden wir unser vom Missionsdepartement festgelegtes Spendenziel weit übertreffen.
Ausserdem haben wir aus der Schweiz einige Spenden erhalten. Nun könnten die Arbeiter schon dran sein, wenn im September während unserer Pause der brasilianische Staat nicht eine landesweite Bauinitiative lanciert hätte. Zu äusserst günstigen Konditionen wurde Kredite vergeben und Milionen von Bewerbern mit niedrigem Einkommen erhalten ein kleines Reihenhaus praktisch geschenkt. Nun wird in Floriano so viel gebaut, dass es keine Bauarbeiter gibt, die für uns arbeiten können.
Ein gläubiger Baumeister hat mir nun versprochen, dass er uns sehr wahrscheinlich in der nächsten Woche helfen kann.
Doch der Missions-Monat ist nun vorbei und Gott sei Dank werden wir unser vom Missionsdepartement festgelegtes Spendenziel weit übertreffen.
Ausserdem haben wir aus der Schweiz einige Spenden erhalten. Nun könnten die Arbeiter schon dran sein, wenn im September während unserer Pause der brasilianische Staat nicht eine landesweite Bauinitiative lanciert hätte. Zu äusserst günstigen Konditionen wurde Kredite vergeben und Milionen von Bewerbern mit niedrigem Einkommen erhalten ein kleines Reihenhaus praktisch geschenkt. Nun wird in Floriano so viel gebaut, dass es keine Bauarbeiter gibt, die für uns arbeiten können.
Ein gläubiger Baumeister hat mir nun versprochen, dass er uns sehr wahrscheinlich in der nächsten Woche helfen kann.
Samstag, 3. Oktober 2009
Olympische Spiele 2016 in Rio de Janeiro
Brasilien wird in den nächsten Jahren im Zentrum des Sportgeschehens dieser Welt bleiben. Nach den Fussballweltmeisterschaften in Brasilien 2014 werden auch die olympischen Spiele in Brasilien stattfinden. Der "wunderbaren Stadt", wie Rio de Janeiro hier liebevoll genannt wird, wurde das Recht vergeben die olympischen Spiele zu organisieren. Dir Freude war im ganzen Land riesig. Sogar hier in Floriano hörte man überall Knaller-Raketen, welche die Freude der Bevölkerung ausdrückten. Doch Bilder sprechen mehr als 1000 Worte:
Präsident Lula weint


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