Schon mehr als eine Woche ist es her seit dem Muttertag, trotzdem will ich es nicht unterlassen euch kurz zu erzählen, was wir an diesem Tag alles erlebt haben.
Wie schon beim Kindertag, fragte uns die Präsidentin des Quartiervereins an, ob wir diesen Anlass nicht gemeinsam gestalten könnten. Sie wollte Geschenke für die Mütter, Kuchen und Getränke organisieren und wir sollten als Gemeinde für das Programm zuständig sein.
Somit machten wir uns als Gemeinde daran einen schönen und abwechslungsreichen Gottesdienst zusammenzustellen.
Über 80 Einladungen wurden verteilt. Die Kinder übten ein Lied und verzierten Herze aus Moosgummi, welches sie ihren Müttern übergeben konnten. Die Teenies bereiteten ein Gedicht vor und die Jugendlichen übten einen Ausdruckstanz ein. Die Band, alles Leute aus unserer Gemeinde, sollte den Lobpreis gestalten und Pastor Cleber bereitete die Predigt vor.
Alles schön und gut.
Am Freitagnachmittag sagte der Gitarrenspieler auf einmal so beiläufig, dass er dann übers Wochenende verreisen müsste und leider nicht Gitarrespielen konnte. Da standen wir mit „abgsagete Hose“ da. Einen Lobpreis mit Schlagzeug und zwei Sängern ist einfach nicht so das wahre, besonders in einem Gottesdienst wo sehr viele Aussenstehende erwartet wurden. Doch Gott sorgte dafür, dass wir am Sonntagabend dann doch noch jemanden hatten, der Keyboard spielen konnte.
Am Samstagabend wollte ich dann mit Rivalda und einem Mitglied des Quartiervereins die Getränke abholen. Als wir bei der kleinen Bar ankamen und nach den bestellten und schon bezahlten Getränken fragten, sagte uns die Serviertochter, dass eine Frau diese Getränke schon abgeholt und auch gleich bezahlt habe. Da schauten wir etwas verdutzt rein, weil das niemand von uns gewesen war. Nach langem hin und her und einigen Telefonaten erhielten wir das Geld zurück, damit wir woanders Getränke kaufen konnten. Also machten wir uns auf den Weg und schon bald fanden wir das Gewünschte.
Am Sonntagnachmittag putzten die Teeniejungs den Platz neben dem Gemeindesaal, wo der Gottesdienst stattfand und die letzten Proben wurden durchgeführt.
Am Sonntagabend konnten wir den Gottesdienst trotz vorgänglichen Pleiten und Pannen reibungslos durchführen. Fast alle Mütter der Kinder, die regelmässig in die Kinderstunde kommen, waren anwesend und noch viele mehr.
Die Mitglieder des Quartiervereins schwärmten der Präsidentin, die nicht dabei sein konnte, danach vor, was für ein gelungenes Fest es gewesen wäre und auch viele Mütter mit welchen wir danach gesprochen haben, sagten, dass es ihnen gefallen habe. Viele wurden von folgender Aussage, die Pastor Cleber in der Predigt machte berührt: Lasst uns unsere Kinder nicht für die Welt erziehen, sondern für Gott!
Donnerstag, 22. Mai 2008
Muttertag
Donnerstag, 8. Mai 2008
Ein Wunder kommt selten allein
Seit der letzten Entscheidung für Jesus sind einige Monate vergangen. Natürlich sollte man den Erfolg nicht nur an den "Bekehrungen" messen. Geistliches Wachstum konnten wir immer erkennen, vor allem bei den Mitgliedern mit denen wir den Jüngerschaftskurs machen.
Trotzdem begannen wir uns, angesichts ständig vollem Gemeindesaal und vielen Besuchern, zu Hinterfragen, warum es so lange dauerte bis wieder jemand den Schritt wagen würde.
Am Sonntag sangen wir während des Lobpreises ein Lied: "Heute wird mein, Wunder geschehen: Ich werde glauben und nicht mehr zweifeln!".
Tatsächlich ist das Wunder geschehen: Junior, der seit über 18 Monaten wegen einer Depression sein Haus nicht mehr verlassen hatte (siehe Eintrag 21. Feb. 08) ist genau während dieses Liedes, zum ersten mal in die Gemeinde gekommen. Wir waren tief bewegt von Gottes Wirken, der Junior geholfen hatte seine innere Angst zu überwinden.
Doch es kam noch besser!
Nach der schlichten Predigt von Cleber und dem anschliessenden Aufruf, sind zwei junge Männer aufgestanden und haben ihr Leben Jesus übergeben.
Rodrigo ist Biologiestudent aus Amarante, wo seine Mutter bereits in die Gemeinde geht.
Cesar ist 16 Jahre alt und ist der einzige "Gläubige" in einer streng katholischen Familie.
Am vorletzten Sonntag schon hatte sich Idelfonso in der Bibelstunde bekehrt. Cleber hatte ihn über Monate während der schweren Krankheit seines Sohnes und dem schliesslichen Tod begleitet.
Gestern sprach ich mit einem pensionierten Baptisten-Pastor, der in der Nähe der Gemeinde wohnt. Er sagte uns, dass er von seiten der Bevölkerung ein grosses Wohlwollen gegenüber der Gemeinde verspühre.
Wir wurden durch diese Erlebnisse wieder sehr motiviert in unserer Tätigkeit. Gott weiss am besten wie und wann wir Ermutigung am nötigsten haben.
Trotzdem begannen wir uns, angesichts ständig vollem Gemeindesaal und vielen Besuchern, zu Hinterfragen, warum es so lange dauerte bis wieder jemand den Schritt wagen würde.
Am Sonntag sangen wir während des Lobpreises ein Lied: "Heute wird mein, Wunder geschehen: Ich werde glauben und nicht mehr zweifeln!".
Tatsächlich ist das Wunder geschehen: Junior, der seit über 18 Monaten wegen einer Depression sein Haus nicht mehr verlassen hatte (siehe Eintrag 21. Feb. 08) ist genau während dieses Liedes, zum ersten mal in die Gemeinde gekommen. Wir waren tief bewegt von Gottes Wirken, der Junior geholfen hatte seine innere Angst zu überwinden.
Doch es kam noch besser!
Nach der schlichten Predigt von Cleber und dem anschliessenden Aufruf, sind zwei junge Männer aufgestanden und haben ihr Leben Jesus übergeben.
Rodrigo ist Biologiestudent aus Amarante, wo seine Mutter bereits in die Gemeinde geht.
Cesar ist 16 Jahre alt und ist der einzige "Gläubige" in einer streng katholischen Familie.
Am vorletzten Sonntag schon hatte sich Idelfonso in der Bibelstunde bekehrt. Cleber hatte ihn über Monate während der schweren Krankheit seines Sohnes und dem schliesslichen Tod begleitet.
Gestern sprach ich mit einem pensionierten Baptisten-Pastor, der in der Nähe der Gemeinde wohnt. Er sagte uns, dass er von seiten der Bevölkerung ein grosses Wohlwollen gegenüber der Gemeinde verspühre.
Wir wurden durch diese Erlebnisse wieder sehr motiviert in unserer Tätigkeit. Gott weiss am besten wie und wann wir Ermutigung am nötigsten haben.
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