Im April hatten wir Pastor Antonio mit seiner Frau eingeladen, um die Gemeinde kennen zu lernen und umgekehrt. Wir hatten grosse Hoffnungen in ihn gesetzt, insbesondere da er jahrelange Erfahrung in der Studentenarbeit hatte. Doch dann erhielten wir die Nachricht, dass er nicht mehr interessiert sei, hier her zu kommen.
Nun wird am Freitag wieder ein "Kandidat" zu Besuch bei uns eintreffen. Fábio macht auch den CBT und kommt aus dem Gemeindeverband CICEB. Betet, dass es diesmal klappen kann, trotz der Hindernisse die uns jetzt schon im Weg liegen. Es gibt nämlich ein Paragraph in den Statuten der AICEB, der besagt, dass ein Pastor oder Gemeindeleiter mindestens ein Jahr lang Mitglied einer AICEB sein muss, bevor er eine Anstellung antreten darf!!!
Nun, über den Sinn und Unsinn solcher Gesetze werden wir uns hier nicht auslassen. Aber wir wären nicht in Brasilien, wenn es nicht einen "Jeitinho" (übersetzt: eine kleiner Umweg) gäbe.
Wir werden diesen jungen Mann dann einfach als Praktikanten für ein Jahr lang anstellen. Nach diesem Jahr kann er dann Gemeindeleiter werden. Pastor kann er erst werden, wenn er die theologische Ausbildung fertig hat.
Mittwoch, 27. Mai 2009
Mittwoch, 13. Mai 2009
Gott ist stärker als die Dämonen
Gestern war ich bei Aldenora, einer Neubekehrten, die aus Boi Laranjo (Innlanddorf in dem wir monatlich predigen) kommt, um mit dem Jüngerschaftskurs weiter zu fahren.
Das Thema war "Wie wir dem Teufel widerstehen können."
In diesem Zusammenhang erzählte sie mir, was während ihres Besuchs in ihrem Heimatdorf an Ostern passiert war:
Am Karfreitag haben alle in der kleinen katholischen Kirche die ganze Nacht Gebete rezitiert. Doch kaum wurde es morgen, begannen die Macumba-Trommeln die Menschen zum Trancetanz zusammen zu rufen, wo Geisterwesen angerufen werden.
Eine Verwandte von Aldenora war danach von einem Geist besessen und begann das Wenige was sie hatte, in ihrem Haus zusammen zu schlagen und ihre Kleider zu zerreissen. Mehrere Leute versuchten sie daran zu hindern, doch jeder, der sie anrührte fiehl sofort um, und der gleiche Geist kam über ihn.
Aldenora hatte sich als Christin aus den Ritualen rausgehalten. Das Durcheinander um ihre besessene Schwägerin wurde allerdings so gross, dass sie es auch nicht mehr aushielt. Sie lief zu dem Haus hin, nahm die besessene Frau an der Hand und sagte: Gott möge den Geist ausfahren lassen! In diesem Moment fuhr der Geist aus der Frau hinaus und sie viel kraftlos um.
Als ich diese Geschichte hörte, war ich verwundert darüber, wie Gott diese neubekehrte Frau gebrauchte, um seine Macht unter diesen Menschen im Innland zu zeigen.
Aldenora selbst konnte das Ereignis nicht einordnen und fragte mich: "Warum ist der Geist nicht auch auf mich gekommen, wie auf die anderen Menschen, als ich sie anrührte?" Ich erklärte ihr, dass sie eben ein Kind Gottes sei und dass der Teufel kein Anrecht auf die Kinder Gottes habe.
Dann fragte sie mich: "Warum ist durch mich der Geist ausgefahren?"
"Weil die Bibel sagt, dass Gott uns gebrauchen wird um Geister auszutreiben!"
Markus 16,17 und 18:
Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: in meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Zungen reden, Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird's besser mit ihnen werden.
Das Thema war "Wie wir dem Teufel widerstehen können."
In diesem Zusammenhang erzählte sie mir, was während ihres Besuchs in ihrem Heimatdorf an Ostern passiert war:
Am Karfreitag haben alle in der kleinen katholischen Kirche die ganze Nacht Gebete rezitiert. Doch kaum wurde es morgen, begannen die Macumba-Trommeln die Menschen zum Trancetanz zusammen zu rufen, wo Geisterwesen angerufen werden.
Eine Verwandte von Aldenora war danach von einem Geist besessen und begann das Wenige was sie hatte, in ihrem Haus zusammen zu schlagen und ihre Kleider zu zerreissen. Mehrere Leute versuchten sie daran zu hindern, doch jeder, der sie anrührte fiehl sofort um, und der gleiche Geist kam über ihn.
Aldenora hatte sich als Christin aus den Ritualen rausgehalten. Das Durcheinander um ihre besessene Schwägerin wurde allerdings so gross, dass sie es auch nicht mehr aushielt. Sie lief zu dem Haus hin, nahm die besessene Frau an der Hand und sagte: Gott möge den Geist ausfahren lassen! In diesem Moment fuhr der Geist aus der Frau hinaus und sie viel kraftlos um.
Als ich diese Geschichte hörte, war ich verwundert darüber, wie Gott diese neubekehrte Frau gebrauchte, um seine Macht unter diesen Menschen im Innland zu zeigen.
Aldenora selbst konnte das Ereignis nicht einordnen und fragte mich: "Warum ist der Geist nicht auch auf mich gekommen, wie auf die anderen Menschen, als ich sie anrührte?" Ich erklärte ihr, dass sie eben ein Kind Gottes sei und dass der Teufel kein Anrecht auf die Kinder Gottes habe.
Dann fragte sie mich: "Warum ist durch mich der Geist ausgefahren?"
"Weil die Bibel sagt, dass Gott uns gebrauchen wird um Geister auszutreiben!"
Markus 16,17 und 18:
Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: in meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Zungen reden, Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird's besser mit ihnen werden.
Sonntag, 10. Mai 2009
Muttertag: Würdigung für die Mütter unserer Gemeinde
Für den Muttertag haben wir ein Video gemacht mit den Müttern unserer Gemeinde und deren Kinder. Es erscheinen auch Mütter von den jugendlichen oder Kinder, welche noch nicht in unsere Gemeinde kommen. Einige von ihnen werden hoffentlich heute abend zum besonderen Muttertagsgottesdienst kommen.
Donnerstag, 7. Mai 2009
Dienstag, 5. Mai 2009
Regen und Trockenheit
Während de Menschen im Süden Brasiliens unter der Trockenheit leiden, regnet es im sonst an Trockenheiten leidenden Nordosten seit Wochen ununterbrochen.
In Teresina, der Hauptstadt des Piauí, stehen mehrere Quartiere unter Wasser. Eine der Städte, de am meisten betroffen ist, ist Barras, wo Cleber und Rivalda und Baumanns eine Gemeinde aufbauen. 600'000 Menschen sind von den Überschwemmungen im ganzen Nordosten betroffen.
São Luis, die Hauptstadt des Maranhão ist seit mehreren Woche von der Umwelt abgeschnitten, weil wichtige Landeshauptstrassen unterbrochen sind. Zum Teil stürtzten Brücken wichtiger Verbindungsstrassen ein.
Floriano ist glücklicherweise von den Überschwemmungen nicht betroffen, obwohl der Fluss Parnaíba viel Wasser führt. Es regnet aber auch hier praktisch jeden Tag. Viele Kleider und Bücher sind voll Schimmel wegen der hohen Feuchtigkeit.
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