Freitag, 31. Oktober 2008

Knapp an einer Katastrophe vorbei geschrammt

Fotoalbum: Reparatur Bau
Am Montag sah es noch aus als wenn wir den ganzen Neubau verlieren könnten. Gott sei dank ist es nicht so weit gekommen!
Als wir von Campinas zurückgekehrt waren, bemerkte ich wie das Dach des Kirchenneubaus auffällig tief durchhängt. Mit Schrecken musste ich feststellen, dass sich die Dachträgerkonstruktion an einer entscheidenden Stelle gelöst hatte, nämlich an den Enden (der Leim und die Schrauben konntem dem Druck und den Temperaturen im Piauí nicht standhalten). Die dreieckigen Träger würden sich immer weiter öffnen und jederzeit könnte das ganze Gebäude implodieren.
Alle Ziegel musste so schnell als möglich vom Dach! Gott hat es so geführt dass ich 4 Tagelöhner finden konnte, obwohl es in der Stadt an Arbeitern fehlt, weil wieder überall gebaut wird. Am Dienstag nachmittag konnten wir mit der Hilfe vieler freiwilliger Helfer der Gemeinde fast das ganze Dach abdecken.
Die beiden Missionare mit breiter Erfahrung auf dem Bau Thomas Leu und Martin Baumann kamen am Dienstagabend notfallmässig hier her. Am gleichen Tag noch analysierten wir die Lage und suchten nach Lösungen.
Wir beteten zum ersten Mal dass es NICHT regnen würde, denn das hätte eine Katastrophe zur Folge.
Am Mittwoch konnten wir innerhalb eines Tages alle Träger reparieren, wieder an Ort und Stelle hieven und mit dicken Schrauben festmachen. Am Morgen regnete es einmal kurz. Noch während den Reparaturarbeiten, begann ein Träger zu reissen und drohte einzustürzen, doch wir konnten ihn noch rechtzeitig stützen.
Am Nachmittag und am Donnerstag durften wir die ganze Arbeit mit den Ziegel wieder rückgängig machen, d.h. alles wieder hoch. Am Do. abend um 19:00 waren wir schliesslich fertig.
Ich bin überzeugt, dass wir in letzter Minute gehandelt haben. Während des Deckens am Donnerstag als alles schon repariert war, hat es dann richtig fest geregnet. Nun waren wir dankbar für die Abkühlung bei ca. 40° im Schatten.
Gott hat uns wirklich vor grösserem Unglück bewahrt und sein Timing für alles ist perfekt! PTL

Freitag, 24. Oktober 2008

Eliana läuft

Seit letzter Woche läuft Eliana. Sie hat auch schon den Mut weite Distanzen zurück zu legen. Gott hat uns mit ihr ein riesiges Geschenk gegeben.

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Bilder des aktuellen Baustands

3. Bau Phase

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Nationaler Missonskongress


Am Dienstag sind wir aus Campinas zurück gekehrt. Der Rückflug verlief ohne jegliche (hier üblichen) Probleme.
Der Missionskongress in Águas de Lindoia war sehr ermutigend für uns. Wir haben viele neue Impulse erhalten.
Einfach nur zu sehen wie viele Kirchen in Brasilien aufwachen und die Weltmission zuoberst auf die Prioritätenliste schreiben ist bewegend. Auch der unerreichte Nordosten wird unter den Gemeinden im Süden ein Thema. Doch es scheint immer noch einfacher Missionare nach Übersee zu senden, als in abgelegene Teile des eigenen Landes. In Apostelgesichte 1.8 heisst es gemäss der wortgenauen Elberfelderübersetzung, dass wir seine Zeugen sein werden, "sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde." Bereits Jesus wies seine Jünger darauf hin, dass das Evangelium genaus so wie in der Stadt auch im Innland gepredigt werden sollte. Von diesem "sowohl als auch" ist Brasilien nocht weit entfernt! Dies gilt überigens auch für unsere Innerschweiz!
Der nächste Missionskongress in drei Jahren wird in Recife stattfinden. Dann wird der Nordosten sicher zum Hauptthema werden!

Dienstag, 7. Oktober 2008

Zurück in Campinas

Wir sind gut im regnerischen Campinas angekommen. Wir wurden von der Gemeinde hier, wo wir vor einem Jahr das Praktikum absolvierten, ganz herlich empfangen. Hier ist es halb so warm wie im Piauí und sehr regnerisch. Wir werden in einigen Kleingruppen über unsere Arbeit informieren können. Es tut uns gut die alten Freunde wieder zu sehen.