Sonntag, 18. September 2011

Eingezogen, eingeflogen!!!

Endlich sind wir in unser neues Haus eingezogen. Es gefällt uns sehr und wir fühlen uns schon fast wie Zuhause, nicht zuletzt auch deshalb, weil der Grundriss stark unserem zuletzt gemieteten Haus ähnlich ist.
Allerdings bläst im Moment konstant ein starker Wind der viel Staub und Sand aus dem ausgetrockneten Inalnd mitbringt (ähnlich Saharawüstensand in der CH). Obwohl wir alle Fenster schliessen, dringt er durch alle Ritzen und Spaten. Überall in unserem Haus entsteht innerhalb eines halben Tages eine dicke Staubschicht. Doch wir trösten uns damit, dass diese "nur" ein "kurzfristiges" Phänomen der 4 Monate (!!!) andauernden Trockenzeit ist. 2 Monate haben wir schon fast geschafft...
Natürlich herrscht hier noch ein Chaos, weil wir noch nicht alles aus den Kartonkisten verräumen konnten.
Leider müssen wir nun schon wieder für eine Woche verreisen.

Rahel 1 Woche in der Schweiz!

Am Montag reist Rahel für bloss 6 Tage in die Schweiz. Sie wird an der Hochzeit ihrer besten Freundin teilnehmen als Brautführerin. Leider bleibt ihr dabei keine Zeit viele Besuche zu machen. Diese bleiben auf die engsten Verwandten beschränkt.
Die beiden Mädchen bleiben bei mir (Simon). Wir werden diese Woche auf dem Rancho da Lua verbringen. Das wird eine grosse Herausforderung für mich. Doch nichts was ein "guter" Vater nicht bewältigen kann...

Montag, 5. September 2011

Gute besuchter Kongress für Leiter der Kinderbewegung

Gestern Nacht sind wir ganz erschöpft aber glücklich vom Ranch da Lua (200km) zurück gekehrt. Vom Freitag bis Sonntagabend hatte dort der Kongress für Leiter der Kinderbewegung statt gefunden. Insgesamt nahmen ca. 80 Frauen und auch Männer am Kongress teil und wurden sehr ermutigt. Rahel leitete ein Seminar in dem ein Kinder-Ferienprogramm vorgestellt wurde.
Mit der "missionarischen Weltreise" sollten die Leiter die Kinder an jedem Tag in einen der 5 Kontinente mitnehmen. Rahel hatte sich schon seit Wochen intensiv auf das Seminar vorbereitet und scheinbar ist sie damit auch sehr gut angekommen bei den freiwilligen Leiterinnen. Einige sagten uns, dass es das beste Seminar gewesen sei.
Das Seminar bot auch viel Möglichkeit persönlich mit den Leiterinnen über ihre Erfahrungen auszutauschen und sie in konkreten Fragen zu beraten.
Wir beten nun, dass sich dieser neue Impuls auch positiv auf die Kinder im ganzen Bundesstaat Piauí auswirkt.
Simon musste in der ganzen Zeit an einer Sitzung mit der Reginalleitung des Gemeindeverbandes teilnehmen. Auch dort wurden wichtige Entscheide gefällt und über die Zukunft des 2012 zu Ende gehenden ProPiauí's gesprochen. Nun beten wir dass die Regionalleitung eine Partnerschaft mit dem ProSertão eingeht, damit wir auch in Zukunft weiter zusammen arbeiten können.