Update: Diesen Eintrag hatte ich am Dienstag geschrieben. Leider war das Internet so schlecht, dass er nicht veröffentlicht werden konnte. Nun wieder er nachgereicht:
Heute vor einer Woche sind wir in São Paulo gelandet. Der erste Flug (12h) verlief sehr gut. Die Kinder schliefen alle lange bis ca. 3h vor der Landung. Eliana hatte aber Fieber während dem Flug und bei Simon begannen bereits Halsschmerzen.
In São Paulo, wo wir den ganzen Tag auf unseren Anschlussflug warten mussten, besuchten wir Rahels Cousine (Heidi und Mike Volkart). Die Reise mit dem Mietwagen zu ihrem Wohnort dauerte fast 3 h und 180km obwohl sie ja praktisch in der gleich neben der Stadt wohnen. Sie nahmen uns ganz lieb auf und wir konnten uns ein bisschen ausruhen. Gerne wären wir länger geblieben.
Um 23.00 Uhr stiegen wir in das Flugzeug Richtung Teresina. Dieser Flug war sehr anstrengend, weil wir schon Anzeichen der Erschöpfung zeigten. Thomas Leu holte uns am Flughafen in Teresina mit einem Anhänger ab, denn schliesslich mussten irgendwo unsere 10 Koffer Platz finden. Er fuhr uns zum 40km entfernten Rancho da Lua, wo wir um ca. 4:00 ankamen.
Wir sind Gott dankbar, dass das meiste auf der langen und anstrengenden Reise gut gelaufen ist.
Nachdem wir etwas ausruhen konnten, machten wir uns am Nachmittag auf die Suche nach Ärzten für Eliana und Simon. Sie litt an einer Mittelohrentzüngung als Folge ihrer Mandeloperation noch in der Schweiz. Simon hatte eine starke Rachenentzündung. Beide erhielten Antibiotika.
Es dauerte zwei Tage in Warteschlangen in verschiedenen Kliniken, bis beide behandelt werden konnten. Das Gesundheitssystem in Brasilien ist halt etwas umständlicher, als in der Schweiz.
Auf dem Rancho leben wir in einem kleinen einfachen Haus. Da wir keine Möbel haben müssen wir aus den Koffern leben, was etwas umständlich ist. Kochen können wir mit ausgeliehenem Geschirr.
Unsere Möbel sind immer noch in Floriano und warten auf den Umzug.
Doch unser Haus wird frühestens in drei Wochen einzugsbereit sein, da wir einige Rennovationen vornehmen müssen. Wir freuen uns schon auf den Moment, wo wir unser eigenes Zuhause haben werden.
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Samstag, 14. März 2015
Montag, 2. März 2015
Jetzt gibt's kein Zurück!
Das Auto ist mit den 10 Koffern gepackt und bereit für die Abfahrt an den Flughafen . Rahel ist mit den Kindern mit der Bahn voraus gegangen. 20:00 Check-In, 21:30 Boarding, 22:40 Abflug.
Die Spannung ist so gross wie noch nie zuvor bei einer Ausreise. Noch nie viel uns der Abschied so schwer. Noch nie haben wir in diesem Zusammehang so viele Anfechtungen erlebet.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt, 6h vor Abflug, sind wir noch nicht ganz gesund. Eliana eitert aus dem Ohr, eine Folge ihrer Mandeloperation. Simon, Livia und Milena husten noch. Doch jetzt kann es nur noch vorwärts gehen, denn in der Schweiz sind wir nicht mehr versichert und das Online-Check-In haben wir bereits absolviert. Alle jetzigen Probleme muss Gott auf dem Weg zum Flughafen lösen oder sie müssen warten bis wir am Mittwoch in Teresina landen. Wir danken allen, die für uns beten.
Bei all den Schwierigkeiten, die wir jetzt durchmachen fragen wir uns: Was hat Gott in dieser Zeit in Brasilien mit uns vor? ER wird es zeigen!
Die Spannung ist so gross wie noch nie zuvor bei einer Ausreise. Noch nie viel uns der Abschied so schwer. Noch nie haben wir in diesem Zusammehang so viele Anfechtungen erlebet.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt, 6h vor Abflug, sind wir noch nicht ganz gesund. Eliana eitert aus dem Ohr, eine Folge ihrer Mandeloperation. Simon, Livia und Milena husten noch. Doch jetzt kann es nur noch vorwärts gehen, denn in der Schweiz sind wir nicht mehr versichert und das Online-Check-In haben wir bereits absolviert. Alle jetzigen Probleme muss Gott auf dem Weg zum Flughafen lösen oder sie müssen warten bis wir am Mittwoch in Teresina landen. Wir danken allen, die für uns beten.
Bei all den Schwierigkeiten, die wir jetzt durchmachen fragen wir uns: Was hat Gott in dieser Zeit in Brasilien mit uns vor? ER wird es zeigen!
Samstag, 21. Februar 2015
Packen und krank sein *Update!*
Eigentlich sollten wir jetzt jede Minute verwenden, um zu packen. Leider hat uns nun auch noch die 2 Grippewelle erwischt. Simon und die Mädchen sind krank. Sie leiden an den bekannten Symptomen: Fieberschübe, Husten und Erbrechen. Rahel, die einzige "gesunde" hat aber schon 4 Nächte nicht mehr richtig schlafen können.
Heute wäre die Hochzeitsfeier von Simons Bruder Michael gewesen. Leider können wir nicht dabei sein. Das ist besonders Schade, da er die Hochzeit extra auf das Wochenende vor unserer Abreise gelegt hat.
Trotz der Krankheiten versuchen wir zwischendurch etwas zu packen. Die Kisten stapeln sich und die Koffer werden langsam voll.
Wer Lust und Zeit hat uns beim Putzen zu helfen, der darf gerne am nächsten Freitag und Samstag nach Glashütten kommen.
Packen müssen wir selbst! Wir hoffen, dass wir bis dann so weit sind.
Update 25.2.2015: Uns geht es schon viel besser! Wir leiden nun nur noch an den Nachwirkungen der Grippe. Wir bitten Gott, dass wir bis nächsten Montag noch ganz gesund werden.
Wir haben auch schon fast alles gepackt. Jetzt müssen die Möbel demontiert werden und dann geht es ans Putzen!
Heute wäre die Hochzeitsfeier von Simons Bruder Michael gewesen. Leider können wir nicht dabei sein. Das ist besonders Schade, da er die Hochzeit extra auf das Wochenende vor unserer Abreise gelegt hat.
Trotz der Krankheiten versuchen wir zwischendurch etwas zu packen. Die Kisten stapeln sich und die Koffer werden langsam voll.
Wer Lust und Zeit hat uns beim Putzen zu helfen, der darf gerne am nächsten Freitag und Samstag nach Glashütten kommen.
Packen müssen wir selbst! Wir hoffen, dass wir bis dann so weit sind.
Update 25.2.2015: Uns geht es schon viel besser! Wir leiden nun nur noch an den Nachwirkungen der Grippe. Wir bitten Gott, dass wir bis nächsten Montag noch ganz gesund werden.
Wir haben auch schon fast alles gepackt. Jetzt müssen die Möbel demontiert werden und dann geht es ans Putzen!
Montag, 10. März 2014
Gut angekommen - Neue Adresse - Besucher erwünscht
Wir sind gut in der Schweiz angekommen. Der Herr hat uns den Weg geebnet - das tönt nicht nur fromm, es entspricht sogar der Wahrheit!
Wir mussten kein Übergewicht bezahlen, durften in São Paulo während des 12h Aufenthaltes bei Freunden bleiben, der Flug verlief ziemlich gut und auch bei der Einreise gab es keine Probleme.
Die letzten Tage verbrachten wir mit den Familien. Besonders das letzte Wochenende mit meiner Mutter und der ganzen Familie, war sehr wertvoll.
Nun beginnt schon der Missionars-Alltag: Koffer und Kisten auspacken und wieder eine Wohnung für bloss kurze Zeit einrichten. Dafür haben wir eine sehr schöne und sehr grosse Wohnung. Eigentlich handelt es sich uma das Pfarrhaus von Glashütten. Sie bietet genug Platz um viele spontane Besucher zu empfangen. Bittet nutzt es aus, da wir am Anfang noch nicht so viele Dienste haben und wir mehr Zeit für euch haben werden.
Kirchstrasse 1
4856 Glashütten
Telefon: 062 926 02 51
Natel Simon: 077 446 88 85
Natel Rahel: 077 446 88 57
Wir mussten kein Übergewicht bezahlen, durften in São Paulo während des 12h Aufenthaltes bei Freunden bleiben, der Flug verlief ziemlich gut und auch bei der Einreise gab es keine Probleme.
Die letzten Tage verbrachten wir mit den Familien. Besonders das letzte Wochenende mit meiner Mutter und der ganzen Familie, war sehr wertvoll.
Nun beginnt schon der Missionars-Alltag: Koffer und Kisten auspacken und wieder eine Wohnung für bloss kurze Zeit einrichten. Dafür haben wir eine sehr schöne und sehr grosse Wohnung. Eigentlich handelt es sich uma das Pfarrhaus von Glashütten. Sie bietet genug Platz um viele spontane Besucher zu empfangen. Bittet nutzt es aus, da wir am Anfang noch nicht so viele Dienste haben und wir mehr Zeit für euch haben werden.
Unsere neue Adresse lautet:
Simon und Rahel ReiflerKirchstrasse 1
4856 Glashütten
Telefon: 062 926 02 51
Natel Simon: 077 446 88 85
Natel Rahel: 077 446 88 57
Freitag, 1. Januar 2010
Termine Vorträge Reiflers
Im folgenden Kalender sind alle unsere Termine, wo wir über unsere Arbeit mit Film, Powerpoint informieren werden.
Du möchtest auch einen Vortrag bei dir Zuhause, in deiner Gemeinde, Jugendgruppe, Jungschar oder Verein? Nimm einfach mit uns Kontakt auf und sichere deinen Termin.
Du möchtest auch einen Vortrag bei dir Zuhause, in deiner Gemeinde, Jugendgruppe, Jungschar oder Verein? Nimm einfach mit uns Kontakt auf und sichere deinen Termin.
Samstag, 26. Dezember 2009
Brasil vs. Schweiz - Oder was es bedeutet in die "Heimat" zurück zu kehren - Teil 2
Es ist sehr heilsam in die Schweiz zurück zu kommen. Ein Satz den wir in letzter Zeit oft sagen:"Aha, ist das in der Schweiz auch so..."Im Ausland denkt man immer "Zuhause" in der Schweiz ist und läuft alles besser. Das ist eine normale Reaktion während des Kulturschocks im Ausland.
"Zuhause" muss man aber feststellen, dass das ja gar nicht stimmt:
Auch in der Schweiz mussten wir über eine Woche warten, bis die gute alte Swisscom uns einen Anschluss aufschalten konnte. Auch hier gibt es "technische" Probleme bei den Telefongesellschaften.
Ich kann mich nicht erinnern, dass mir vor Brasilien je ein Loch in einer schweizer Strasse aufgefallen wäre. Nun habe ich in einem Monat schon sage und schreibe zwei Löcher gesehen! Ok, nicht zu vergleichen mit den Hunderttausenden Strassenlöchern in Brasilien.
Einige evangelische Auswüchse (Wohlstandsevangelium) werden in brasilianischen Kirchen und auch im dortigen Fernsehen heiss diskutiert. Bisher dachte ich, das sei ein lateinamerikanische Phänomen. Nun spalten sich auch in der Schweiz Gemeinden deswegen.
Auch in der Schweiz brechen Diebe in Häuser ein, und so weiter und so fort...
Irgendwie ist das alles sehr befreiend und erleichternd für uns. Ich hoffe, dass wir das nächste Mal mit einer realistischeren Sicht unserer "Heimat" ins "Ausland" reisen.
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Brasil vs. Schweiz - Oder was es bedeutet in die "Heimat" zurück zu kehren - Teil 1

"Heimat", weil die Heimat für den Missionar immer weniger seine Heimat wird. Das Gastland nimmt mit jedem Jahr den Platz der Heimat ein.
Schreiende Stille
Das erste, was einen auffällt ist die schier "unerträgliche" Stille, vor allem in der Nacht...... keine bellenden Hunde oder Hähne deren innere Uhr falsch gestellt ist
... keine Nachbarn deren behindertes Kind unablässig schreit und stöhnt, oder solche die laut Musik hören (das ganze Jahr die gleiche CD).
... keine Barmusik aus allen 4 Himmelsrichtungen
... kein Wind und rauschende Blätter (im Winter)
... keine laut aufheulenden Motoren und ratternden Motorräder (sogar die Autos scheinen in der Schweiz auf den Zehenspitzen zu schleichen)
... keine ständig offenen Fenster durch die die Geräusche ungehindert ins Haus dringen
... keine Grillen und andere Insekten, die das ständige Hintergrundgeräusch bilden
Wir haben uns zwar immer über den Lärm beklagt. Wenn man aber während 3 Jahren ständig mit Lärm konfrontiert wird, hat man sich so daran gewöhnt, dass man fast nicht mehr ohne kann.
Seit wir in der Schweiz sind habe ich das Gefühl, dass ich die Stille hören kann. Manchmal ist sie unerträglich laut (kann auch sein, dass ich einfach etwas Tinitus habe).
Wir Schweizer wissen gar nicht was wir für ein wertvolles Gut in der Stille haben. Die Stille lernt man erst richtig schätzen, wenn sie weg ist!
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