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Dienstag, 10. November 2015

Herausforderung Schule


Eliana und Livia besuchen das INEC ein christliche brasilianische Privatschule mit allen Vor- und Nachteilen. Zum ersteren gehört, dass sie brasilianische Schulkollegen haben und eine besser Ausbildung geniessen dürfen, als in einer öffentlichen Schule. Die Nachteile sind aber auch vielfältig:

1. Die Lehrer sind pädagogisch leider nicht besser ausgebildet, als in den öffentlichen Schulen. Das ist wohl das eigentliche Übel des brasilianischen Schulsystems.

2. Jährlich wir eine landesweite einheitliche Prüfung der Schüler durchgeführt, um die Qualität der Schulen zu prüfen. Jede Schule möchte den ersten Rang Stadt, oder gar des Landes erreichen, weshalb möglichst viele Inhalte möglichst früh zu unterrichtet werden. Somit werden die Kinder zu Leistungsmaschinen im Dienste ihrer Schule.

Dazu kommt noch, dass die Schulen im «rückständigen» Nordosten in ihrem Komplex besonders den Beweis liefern wollen, dass sie eben dem Rest des Landes NICHT hinterher hinken. Teresina, die unbedeutendste Hauptstadt Brasiliens, hat mehrere Schulen unter den besten 20 des ganzen Landes! Dies alles führt zu einem unheimlichen Stress bei den Kindern. Die steigende Kinderselbstmordrate in Teresina ist eine traurige Folge dieses Systems.

3. Da mangels Planung und pädagogischen Fähigkeiten in der Schule die Zeit ineffizient genutzt wird, müssen die Schüler umso mehr Zuhause lernen. Leider wird geht Menge vor Qualität. Eliana hat täglich zwei Stunden Hausaufgabe und mehr. Livia, die nicht einmal die erste Klasse besucht, muss auch schon eine Stunde rann. Dafür kann sie jetzt schon lesen! Mit den Kindern Hausaufgaben machen, ist zu Rahels Hauptaufgabe geworden.

Für die Grundschule ist die brasilianische Privatschule, sicher die beste aller Lösungen. Von der 3. Klasse an, sollten unsere Kinder jedoch Deutsch, Französisch und Englisch haben, damit sie den Anschluss in der Schweiz schaffen. Englisch wird zwar unterrichtet, doch die Lehrer können meist selbst kein Englisch. Ev. werden wir dann Schulhelfer aus der Schweiz rufen müssen um diese Fächer zu unterrichten.
Doch wie sollen sie zusätzlich zu den vielen Aufgaben Zuhaus noch Deutsch, Französisch und Englisch lernen?
Es ist möglich, dass wir dann zum Homeschooling System wechseln müssen.

Mittwoch, 14. Januar 2015

Unsere Kinder können schon mal zur Schule "gehen"...

Wie ihr unten im Diagramm sehen könnt, ist das Ziel zur Deckung der Schulkosten für das Jahr 2015 bereits übertroffen worden. Wir sind sehr dankbar und überwältigt. Damit ist das aller nötigste für unsere Ausreise am 2. März gesichert. Wir danken den Spendern für ihre grosszügige Unterstützung!
Falls sich einige von euch auch gerne an der Spendenaktion beteiligt hätten, dürft ihr gerne das Projekt PróSERTÃO unterstützen, da es in diesem Jahr besonders grosse Auslagen für uns haben wird.  Darunter fallen "Kleinigkeiten" wie etwa ein Auto mit 7 Plätzen, damit die Kinder zur Schule "gefahren" werden können, und ein Anbau bei unserem zukünftigen Haus in Teresina. Diese Spenden können direkt an die SAM gehen mit dem Vermerk PróSERTÃO:

Schweizer Allianz Mission
Wolfensbergstrasse 47
CH-8400 Winterthur
PC-Konto: 84-1706-5
IBAN: CH58 0900 0000 8400 1706 5
Vermerk PróSERTÃO

Update! Das Bild des Autos wurde geändert (früher Nissan Grand Livina, neu Fiat Doblò), weil die Mission sich uns für ein anderes entschieden hat.



Donnerstag, 20. November 2014

Kleine Kinder, kleine Sorgen, grosse Kinder, höhere Kosten!

Fundraising Schulkosten 2015

Wir sind Gott wirklich dankbar, dass er uns bisher immer sehr gut versorgt hat, obwohl wir bloss von freiwilligen Spenden leben. Zudem sind unsere Unterstützer in den letzten Jahren sehr treu geblieben, so dass der Eingang in den 8 Jahren in der Ferne kaum rückläufig war. Beispiel: Ein Ehepaar hat uns die Stornierung ihrer monatlichen Unterstützung über ein Jahr im voraus angekündigt. Das ist Treue!
Unsere Kinder sind aber grösser geworden und damit steigen auch unsere monatlichen Unterhaltskosten. Nein, soviel mehr Verspeisen unser kleinen Mädchen noch nicht, dass wir das nicht mehr bezahlen könnten. Sie müssen in die Schule!