Eliana und Livia besuchen das INEC ein christliche brasilianische Privatschule mit allen Vor- und Nachteilen. Zum ersteren gehört, dass sie brasilianische Schulkollegen haben und eine besser Ausbildung geniessen dürfen, als in einer öffentlichen Schule. Die Nachteile sind aber auch vielfältig:
1. Die Lehrer sind pädagogisch leider nicht besser ausgebildet, als in den öffentlichen Schulen. Das ist wohl das eigentliche Übel des brasilianischen Schulsystems.
2. Jährlich wir eine landesweite einheitliche Prüfung der Schüler durchgeführt, um die Qualität der Schulen zu prüfen. Jede Schule möchte den ersten Rang Stadt, oder gar des Landes erreichen, weshalb möglichst viele Inhalte möglichst früh zu unterrichtet werden. Somit werden die Kinder zu Leistungsmaschinen im Dienste ihrer Schule.
3. Da mangels Planung und pädagogischen Fähigkeiten in der Schule die Zeit ineffizient genutzt wird, müssen die Schüler umso mehr Zuhause lernen. Leider wird geht Menge vor Qualität. Eliana hat täglich zwei Stunden Hausaufgabe und mehr. Livia, die nicht einmal die erste Klasse besucht, muss auch schon eine Stunde rann. Dafür kann sie jetzt schon lesen! Mit den Kindern Hausaufgaben machen, ist zu Rahels Hauptaufgabe geworden.
Für die Grundschule ist die brasilianische Privatschule, sicher die beste aller Lösungen. Von der 3. Klasse an, sollten unsere Kinder jedoch Deutsch, Französisch und Englisch haben, damit sie den Anschluss in der Schweiz schaffen. Englisch wird zwar unterrichtet, doch die Lehrer können meist selbst kein Englisch. Ev. werden wir dann Schulhelfer aus der Schweiz rufen müssen um diese Fächer zu unterrichten.
Doch wie sollen sie zusätzlich zu den vielen Aufgaben Zuhaus noch Deutsch, Französisch und Englisch lernen?
Es ist möglich, dass wir dann zum Homeschooling System wechseln müssen.

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