Donnerstag, 4. Oktober 2012
8 Monate Praktikum bei Reiflers
Dienstag, 12. April 2011
Bilder unserer Ferien
Inzwischen sind die Fotos und Filmchen mit unserer schwachen Internetverbindung hochgeladen.
Wer die Bilder direkt auf Picasa anschaut kommt noch in den Genuss von zwei lustigen Filmchen.
Dienstag, 1. Juli 2008
Kulinarisches tiefflieger Znacht
Nun möchtet ihr natürlich wissen, was denn an den brasilianischen Hotdogs so speziell ist. Ein Hotdog ist doch einfach ein Brötchen mit Wienerli, Senf, Ketchup und Mayonnaise. Nicht so hier in Brasilien: Hier ist ein Hotdog eine Hackfleischsauce mit ganzen oder gerädelten Würstchen, dazu rohe geraffelte Rübli, Büchsenmais und stäbchenartige Pommes Chips. Dies alles packt man in ein kleine Brötchen und fertig ist der "Hotdog". Mmmh fein!
Tschüss und bis bald!
Donnerstag, 31. Januar 2008
Wasser holen in der Regenzeit
Wenn das Wasser fehlt, was bei uns ca. 1-2mal pro Woche der Fall ist, so muss man die Zufuhr zum Haus schliessen und jene des 500L Reservetanks öffnen, der 2 bis 3 Tage ausreicht. Wenn nun "Herr Reifler" den Tank öffnet, um der nur noch schwach tröpfelnden Dusche etwas mehr Schub zu geben, ohne zuvor die "Zufuhr" (in diesem Fall Abfuhr) zu schliessen, dann fliesst das kostbare Reservewasser still und leise zu den tiefer liegenden Nachbarn, die es dankbar annehmen.
Genau das ist heute passiert, ausgerechnet wo doch Rahel Eltern uns besuchen. Also gab es nichts anderes als, wie die meisten unserer Quartierbewohner ohne Reservetank, 1km weit zum öffentlichen Brunnen zu gehen, um ein Behältnis mit Wasser zu füllen.
Hans-Jürg und ich hatten "Zwecks Schonung körperlicher Ressourcen" (oder anders ausgedrückt "aus Faulheit") die glohrreiche Idee gleich das 200l Fass auf einer Schubkarre mit Wasser zu füllen.Das, was unsere motorischen Fähigkeiten betraf, höchst anspruchsvolle Unterfangen verlief vorerst problemlos. Ich fuhr die Schubkarre und Hans-Jürg hielt das schwere Fass senkrecht. Sich des Heldenlobes von seiner Frau uns seiner Schwiegermutter gewiss, wollte "Herr Reifler" mit wenig Kraft und viel Schwung unsere letzte Hürde, ein kleines Absätzchen vor dem Haus, überwinden... das Fass rutschte natürlich unvermittelt von der Karre und seine über 100l kostbare Fracht ergoss sich überschwemmungsartig über den Garagenboden.
Es blieb uns nichts anderes übrig, als das Unterfang Zwecks "Horizonterweiterung" (oder anders ausgedrückt: "wegen Dummheit") zu wiederholen.
Dienstag, 30. Oktober 2007
Besuch von Andrea
Vor etwa zwei Wochen hatten wir Besuch aus der Schweiz, Andrea Heiniger aus Langenthal. Für uns war dies etwas ganz besonderes, denn sie war die erste Schweizerin, neben den anderen Missionaren, die unseren neuen Wohnort gesehen hat. Zudem hat sie uns viele gute Sachen aus der Schweiz mitgebracht, wie Schoggi, Schleckzeug und Icetea.
Andrea musste aber für aber für den Titel „erster Besucher“ teuer bezahlen, denn in den zwei Wochen in denen sie bei uns war, sind die Temperaturen gestievgen wie noch nie. Einige Male hatten wir am Nachmittag 38° Grad am Schatten und im Haus. Da hat sie zu Recht bemerkt, dass man sich hier wie ein Brathühnchen fühlt. Auch der Schweiss ist ihr wahrscheinlich noch selten so wortwörtlich heruntergelaufen, wie in diesen Tagen bei uns. Zudem haben wir sie in den Nationalpärken im Süden des Piauí herumgejagt und in viele Gottesdienste mitgenommen, wovon sie trotz unserer Übersetzung leider nicht alles verstanden hat. Die Brasilianer gaben sich zwar alle Mühe sich mit ihr in Englisch zu unterhalten oder ihr die Gastfreundschaft auf andere Art und Weise zu zeigen, zum Beispiel sie mit Essen vollstopfen. Gell Andle!
Da Rahel wegen des immer grösser werdenden Bauchs etwas schwerfällig geworden ist, musste sie auch noch das Putzen des Hauses übernehmen: Vielen Dank Andrea! Zudem „musste“ sie noch die verfaulten Mangos über die Gartenmauer in das Gebüsch werfen. Dabei hat sie Freundschaft mit unseren Gartenbewohner geschlossen: Freddy, die „Rieseneidechse“ und Prinz, der Frosch. Freddy haben wir seit ihrem Weggang nicht mehr gesehen, aber Prinz ist schon fast in unser Haus gehüft, daran hatte Rahel aber gar keine Freude!!! Andrea wieso hast du ihn nicht geküsst? Ein schöner Prinz im Garten wäre uns also lieber als ein hässlicher Frosch.
Wir sind schon gespannt, was unser nächster Besuch aus der Schweiz so anstellt! Und keine Angst Putzen müsst ihr dann nicht und auch keine Mangos über die Gartenmauer werfen! ;-)
Samstag, 17. März 2007
Baucampler 2007
FEG Langenthal:
Ruedi und Käthi Diemling
Ruedi hat immer einen flotten Spruch auf der Zunge. Käthi macht gute Mine zum bösen Spiel ihres Ehemannes. Sie haben für uns viele Dinge aus der Schweiz gebracht, die wir bestellt haben, weil man sie hier nicht kriegt. Ausserdem viele Briefe und Päckli von unseren lieben Freunden aus Langenthal.
Simu hat hier in Brasilien hoffentlich den Respekt vor dem Alter gelernt. Doch seine oft sauberen Sprüche haben uns immer wieder aufgeheitert, die anderen haben wir versucht zu überhören. Eine "Hackfresse" hat er jedenfalls!
"De Laivel" war sein Kampfschrei, den ihn an seine liebe Livia erinnerte und ihm wieder Kraft beim Bauen gab. Immer wieder hiess es "Telefon Lumier" oder "Der Lumier ist am Telefon"!
Ob Küenzi in Fortaleza wirklich das Surfen gelernt hat, weiss niemand so richtig. Niemand hat ihn je stehend auf dem Brett gesehen. Fussball hat er auf jeden Fall verlenrt in Brasilien. Aus 10 100% Chancen resulitierte glaube ich kein einzige Gooooooool. Ja, ja, "de Rase isch tschuld", wenn man dem Rasen so sagen kann. Wir haben dank seiner Hilfe trotzdem gegen die Brasilianer gewonnen.
Yvonne wurde zuerst von den Gastgebern als Ehefrau von Küenzi in eine Doppelzimmer eingeteilt. Doch bald klärte sich das Missverständnis.
Verena Egger
Am Vorletzten Tag in den Ferien stiess noch Verena Egger zu uns hinzu. Leider haben wir kein Bild von ihr gemacht. Doch wir wünschen ihr im wunderschönen Brasilien eine ganz tolle Zeit.
FEG Bern:
Fritz war nicht der einzige Fritz. Deshalb nannten ihn unsere bösen Jungs den "Bätzi-Fritz", weil er scheinbar zum desinfizieren Bätzi-Wasser barucht. Doch in Brasilien ist für Christen jeglicher Alkoholkonsum verboten. Deshalb hat er sein Bätzi-Wasser auf dem Könizberg gelassen. Es ist erstaunlich wie gut und schnell ein echter Schweizer Bauer sich an brasilianische Verhältnisse anpassen kann.
Kurt GrossenbacherDer Kurt war schon zum 2. Mal im Baucamp. Er ist bereits ein richtiger Brasilienveteran. Doch mit seiner Kamera bildete er ein unzertrennliches Ehepaar. Was sagt wohl Elsbeth dazu?
Ok, er ist nicht unsertwegen gekommen, aber er hat uns einmal in Campinas mit Roggensingers besucht. Ob er heute noch weiss, weshalb er überhaupt nach Brasilien gekommen ist, ist eine andere Frage. Sicher nicht, um zu Unterrichten. Das einzige was er im Kopf hatte war jedenfalls nichts was mit Brasilien zu tun hatte!