Dienstag, 18. Februar 2014

Reise in die Schweiz

Wir wissen nicht ob wir uns freuen sollen, oder doch traurig sein sollten: ab dem 5. März sind wir in der Schweiz.
Einerseits sehnen wir uns schon seit langem danach, wieder zurück zu kehren. Andererseits kommt es doch sehr unerwartet und schnell und es wäre uns lieber, wenn die Gründe dafür andere wären.
Der Gesundheitszustand meiner Mutter verschlechtert sich zusehends und die Ärzte vermuten nun einen noch aggressiveren Tumor als ursprünglich. Leider können sie mit Chemotherapie und Bestrahlung ihr Leben bloss noch verlängern. So oder so vertrauen wir auf unseren allmächtigen Gott. Weder vollkommene Heilung noch Trost, sind ihm unmöglich.
ER hat auch unseren vorgezogenen Heimataufenthalt schon vorbereitet: Bloss ein Ignorant würde die Tatsache einem wunderbaren Zufall zurechnen, dass schon vor der Nachricht der schweren Krankheit meiner Mutter und ein halbes Jahr vor unserer regulären Rückkehr im Sommer, unsere Wohnung und ein Van bereits auf uns warteten.
So wollen wir auch weiterhin auf Ihn vertrauen.
Nun wird ER uns sicher auch wieder helfen, wenn wir in Rekordzeit die Zelte hier abbrechen müssen.
Nochmals ein Beispiel gefällig?
Normalerweise muss man die Erneuerung eines Passes einen Monat vor anmelden. Ungewiss, ob wir heute ohne Voranmeldung die Erneuerung der Pässe der Kinder hätten einreichen können, haben wir uns auf eine fast 500 km lange Reise nach Teresina gemacht. Direkt vor uns wurde ein Mann ohne Voranmeldung nach Hause geschickt, er solle seine Reise nach Thailand verschieben. Es sei unmöglich so schnell einen Pass zu bekommen. Ich erklärte dem selben Beamten daraufhin unseren Fall, worauf er anstandslos sich sofort unseres Falles annahm. Danach sagte er mir, er wisse wie das sei mit kleinen Kindern, er habe auch welche.
Am Ende sagten uns die Beamten, dass wir die Pässe frühestens am 28. Februar abholen können, am letzten Arbeitstag, vor de Karnevalstagen und auch vor unserer Reise (am Aschermittwoch).
Zufall? Ich glaube nicht!

Donnerstag, 13. Februar 2014

Gesundheitszustand von Simons Mutter

Am letzten Samstag haben wir erfahren, dass Simons Mutter ins Spital eingeliefert worden war, weil sie Mühe hatte einfache Rechenaufgaben zu lösen und ständig die Orientierung verlor.
Nach einem MRI stellte sich dann heraus, dass sie 2 Hirntumore hat. Einer davon ist bösartig und sehr schnell wachsend. Die Ärzte warnten meinen Vater schon, er müsste mit dem schlimmsten rechnen.
Sie blieb vorerst im Spital (Rheinfelden) auf Beobachtung, doch scheinbar entwickelt sich ihr mentaler Zustand von Tag zu Tag zum schlechteren.
Heute Freitag wird sie ins Unispital Basel transferiert und einer Hirnoperation zur Entnahmen der Biopsieprobe unterzogen. Da der Tumor mitten im Hirn ist, besteht bereits bei der Operation eine kleine Lebensgefahr.
Ende nächster Woche wissen wir dann genau, um was für einen Krebs es sich handelt und wie er behandelt werden kann und wie gross de geschätzten Heilungschance bzw. Lebensdauer sind.
Wir werden uns dann ernsthaft damit beschäftigen, ob eine vorzeitige Rückkehr in die Schweiz nötig wird.
Unsere Wohnung und seit gestern sogar unser Auto warten bereits auf uns. So hat der Herr für uns schon für den Notfall vorgesorgt. Doch wir wollen keine voreiligen Entscheidungen treffen.
Wir bitten, dass ihr für uns betet und dass unser Herr ein Wunder tut. Wir wollen uns aber seinem Willen unterstellen und wissen das alles zum Guten dient.