Mittwoch, 13. Mai 2009

Gott ist stärker als die Dämonen

Gestern war ich bei Aldenora, einer Neubekehrten, die aus Boi Laranjo (Innlanddorf in dem wir monatlich predigen) kommt, um mit dem Jüngerschaftskurs weiter zu fahren.
Das Thema war "Wie wir dem Teufel widerstehen können."
In diesem Zusammenhang erzählte sie mir, was während ihres Besuchs in ihrem Heimatdorf an Ostern passiert war:
Am Karfreitag haben alle in der kleinen katholischen Kirche die ganze Nacht Gebete rezitiert. Doch kaum wurde es morgen, begannen die Macumba-Trommeln die Menschen zum Trancetanz zusammen zu rufen, wo Geisterwesen angerufen werden.
Eine Verwandte von Aldenora war danach von einem Geist besessen und begann das Wenige was sie hatte, in ihrem Haus zusammen zu schlagen und ihre Kleider zu zerreissen. Mehrere Leute versuchten sie daran zu hindern, doch jeder, der sie anrührte fiehl sofort um, und der gleiche Geist kam über ihn.
Aldenora hatte sich als Christin aus den Ritualen rausgehalten. Das Durcheinander um ihre besessene Schwägerin wurde allerdings so gross, dass sie es auch nicht mehr aushielt. Sie lief zu dem Haus hin, nahm die besessene Frau an der Hand und sagte: Gott möge den Geist ausfahren lassen! In diesem Moment fuhr der Geist aus der Frau hinaus und sie viel kraftlos um.
Als ich diese Geschichte hörte, war ich verwundert darüber, wie Gott diese neubekehrte Frau gebrauchte, um seine Macht unter diesen Menschen im Innland zu zeigen.
Aldenora selbst konnte das Ereignis nicht einordnen und fragte mich: "Warum ist der Geist nicht auch auf mich gekommen, wie auf die anderen Menschen, als ich sie anrührte?" Ich erklärte ihr, dass sie eben ein Kind Gottes sei und dass der Teufel kein Anrecht auf die Kinder Gottes habe.
Dann fragte sie mich: "Warum ist durch mich der Geist ausgefahren?"
"Weil die Bibel sagt, dass Gott uns gebrauchen wird um Geister auszutreiben!"
Markus 16,17 und 18:
Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: in meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Zungen reden, Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird's besser mit ihnen werden.

1 Kommentar:

  1. Eindrücklich und ermutigend. Danke für's mitteilen...

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