Donnerstag, 22. Mai 2008

Muttertag

Schon mehr als eine Woche ist es her seit dem Muttertag, trotzdem will ich es nicht unterlassen euch kurz zu erzählen, was wir an diesem Tag alles erlebt haben.
Wie schon beim Kindertag, fragte uns die Präsidentin des Quartiervereins an, ob wir diesen Anlass nicht gemeinsam gestalten könnten. Sie wollte Geschenke für die Mütter, Kuchen und Getränke organisieren und wir sollten als Gemeinde für das Programm zuständig sein.
Somit machten wir uns als Gemeinde daran einen schönen und abwechslungsreichen Gottesdienst zusammenzustellen.
Über 80 Einladungen wurden verteilt. Die Kinder übten ein Lied und verzierten Herze aus Moosgummi, welches sie ihren Müttern übergeben konnten. Die Teenies bereiteten ein Gedicht vor und die Jugendlichen übten einen Ausdruckstanz ein. Die Band, alles Leute aus unserer Gemeinde, sollte den Lobpreis gestalten und Pastor Cleber bereitete die Predigt vor.
Alles schön und gut.
Am Freitagnachmittag sagte der Gitarrenspieler auf einmal so beiläufig, dass er dann übers Wochenende verreisen müsste und leider nicht Gitarrespielen konnte. Da standen wir mit „abgsagete Hose“ da. Einen Lobpreis mit Schlagzeug und zwei Sängern ist einfach nicht so das wahre, besonders in einem Gottesdienst wo sehr viele Aussenstehende erwartet wurden. Doch Gott sorgte dafür, dass wir am Sonntagabend dann doch noch jemanden hatten, der Keyboard spielen konnte.
Am Samstagabend wollte ich dann mit Rivalda und einem Mitglied des Quartiervereins die Getränke abholen. Als wir bei der kleinen Bar ankamen und nach den bestellten und schon bezahlten Getränken fragten, sagte uns die Serviertochter, dass eine Frau diese Getränke schon abgeholt und auch gleich bezahlt habe. Da schauten wir etwas verdutzt rein, weil das niemand von uns gewesen war. Nach langem hin und her und einigen Telefonaten erhielten wir das Geld zurück, damit wir woanders Getränke kaufen konnten. Also machten wir uns auf den Weg und schon bald fanden wir das Gewünschte.
Am Sonntagnachmittag putzten die Teeniejungs den Platz neben dem Gemeindesaal, wo der Gottesdienst stattfand und die letzten Proben wurden durchgeführt.
Am Sonntagabend konnten wir den Gottesdienst trotz vorgänglichen Pleiten und Pannen reibungslos durchführen. Fast alle Mütter der Kinder, die regelmässig in die Kinderstunde kommen, waren anwesend und noch viele mehr.
Die Mitglieder des Quartiervereins schwärmten der Präsidentin, die nicht dabei sein konnte, danach vor, was für ein gelungenes Fest es gewesen wäre und auch viele Mütter mit welchen wir danach gesprochen haben, sagten, dass es ihnen gefallen habe. Viele wurden von folgender Aussage, die Pastor Cleber in der Predigt machte berührt: Lasst uns unsere Kinder nicht für die Welt erziehen, sondern für Gott!

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