Nun ist es doch passiert: Brasilien ist frühzeitig in der WM ausgeschieden. Alles andere als den 6. Weltmeistertitel ist in Brasilien nichts Wert. Den Sündenbock hat man schnell gefunden: Roberto Carlos. Beim entscheidenden Freistoss Zidanes hat er gepennt und Henry frei zum Torschuss kommen lassen. Doch die Probleme liegen viel tiefer.Dem unweisen Trainer Parreira ist es nicht gelungen aus den weltbesten Einzelspielern eine Team zu formen. Ausserdem liess er auf der Suche nach Annerkennung und Rekorden die alten Fussball Ikonen Ronaldo, Roberto Carlos und Cafu stets spielen, obwohl es offensichtlich geworden war, dass sie den Zenit ihrer Karriere längst überschritten hatten.
Die Bibel sagt in Sprüche 11:2 dazu folgendes: Wo Hochmut ist, da ist auch Schande; aber Weisheit ist bei den Demütigen.

Es gibt aber auch Positives zu berichten (NZZ-Online 3. Juli 2006):
Fairer Lucio
Die Verteidiger sind offenbar die fairsten Fussballer. Brasiliens Lucio kommt beispielsweise fast ohne Foul aus. An der WM blieb er während 386 Minuten ohne Regelwidrigkeit, dann beging er in der 26. Minute des Viertelfinals das erste Foul am Franzosen Thierry Henry. Noch nie war ein Spieler an einer WM so lange so fair. Bisheriger Rekordhalter war Paraguays Carlos Gamarra 1998 mit 383 Minuten. Gamarra ist wie Lucio... ein Abwehrspieler.
Der Glaube Lucios an Gott zeigt sich auch auf dem Fussballfeld.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen