Mittwoch, 22. November 2006

Lernen, Lernen, Lernen...

Uf, jetzt habe ich gerade Portugiesischaufgaben gemacht!
Mein Alltag besteht im Moment fast nur aus Portugiesisch lernen, deshalb möchte ich euch erzählen, wie ich lerne. Mir macht es sehr Spass! Portugiesisch ist eine superschöne Sprache, ich lerne sie wirklich sehr gerne.
Also, als erstes habe ich das Grammatik- und Übungsbuch, welches wir von der Schule erhalten haben. Jeden Tag gehen wir im Unterricht ein Stück weiter und besprechen die Grammatik, machen Übungen, sprechen über die brasilianische Kultur und vieles mehr. Von 14.00 bis 15.15 habe ich mit Claudia unterricht. Da Claudia aber nächste Woche für längere Zeit in die USA geht, werde ich in Zukunft mit Marina Schule haben. Von 15.30 bis 16.45 habe ich mit Betty eine Lektion. Beides sind sehr gute Lehrerinnen und haben unterschiedliche Qualitäten, sie ergänzen sich super. Danach gehe ich nach Hause und beginne oft gleich mit den Aufgaben: Übungen aus dem Buch und dem Übungsheft, kurze Aufsätze schreiben, Wörtchen lernen.
Ich finde es wichtig die Sprache auf vielfältige Art und Weise zu lernen, deshalb lese ich im Moment auch ein Buch auf Portugiesisch. Vielleicht kennt es jemand von euch: Der Alte und das Meer von Ernest Hemingway. Bis jetzt finde ich das Buch aber eher langweilig, aber was solls. Oft schaue ich auch fern, zum Beispiel die Sportnachrichten während dem Abwaschen am Mittag, oder die Nachrichten am Abend. Ich muss euch gestehen, dass ich manchmal auch eine Novela (Serie, Soap) schaue. Es ist mir eigentlich eher peinlich das zu sagen, aber ich habe natürlich einen guten Grund, die Novela zu sehen, ich lerne so erstens die Umgangssprache und zweitens auch die Kultur der Brasilianer kennen. ;-)
Manchmal lesen Simon und ich auch die Bibel auf Portugiesisch. Das ist schon noch etwas schwierig. Zudem haben wir die Chroniken von Narnia von C.S. Lewis gekauft. Oft lesen wir vor dem schlafengehen ein Kapitel und schlagen die Wörter, die wir nicht kennen im Wöterbuch nach.
Vor der Schule lese ich die Zeitung oder Hefte. Besonders wichtig sind aber die Gespräche, die ich mit den Brasilianern, zum Beispiel beim Einkaufen, führe.
Dann spielt natürlich auch Gott eine grosse Rolle. Ich bin sicher, dass es ohne ihn und eure Gebete noch nicht so gut gehen würde. Ich bin ihm wirklich dankbar, das ich schon so gut mit der Sprache zurechtkomme!
Liebe Grüsse
Rahel

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