Wir hatten auf unserer Reise zu den Gemeinden im Süden des Staates um Arbeiter geworben, die uns beim Bau helfen würden.
Von den 8 die sich angemeldet und ihre Teilnahme zusätzlich bestätigt hatten, sind nur 2 junge Burschen aus Coronel José Dias erschienen. Das hat uns erst einmal enttäuscht, zumal die Hin- und Rückfahrt von der Gemeinde in Campinas gesponsert gewesen wäre.
Doch die Gemeindeglieder haben dafür umso mehr selbst beim Bau mitgeholfen. Auch Onildo, der Seminarist, der von Mitte Dezember bis Mitte Februar bei uns bleibt und Pastor Cleber bis zum Ende des CBT ersetzt, hat uns tatkräftig geholfen.
Thomas Leu fungierte am ersten Tag als Baumeister zeigte uns, wie wir arbeiten sollten. Leider musste er noch am selben Tag zurück auf den Rancho da Lua, um die Vorbereitungen für den CBT zu beenden. Von da an musste ich die Verantwortung übernehmen.
Die Arbeiten gingen schnell vorwärts, obwohl wir nur wenige Arbeitskräfte waren. Wir erfüllten jeden Tag unser Tagesziel, auch wenn wir einmal bis in die Nacht (d.h. Uhr 19:00, um Uhr 18:00 wird es dunkel) arbeiten mussten.
Rahel und Conceição (unser Haushaltshilfe) waren vorallem mit dem Kochen für die hungrigen Mäuler beschäftigt.
Gott hat uns gleich in mehrer Hinsicht die richtigen Bedingungen geschenkt:
1. Während der ganzen Bauphase in der wir das Fundament aushoben hat es nie geregnet, obwohl es oft angenehm bewölkt war. Ein starker Regen hätte unsere Aushübe zunichte gemacht. Erst als wir die Nivelierungsarbeiten begannen regnete es ganz kurz, was uns als angenehme Abkühlung diente.
2. Normalerweise fehlt jede Woche 1-2 Mal das Wasser. Für uns zwei (oder drei) reicht dann das Wasser des Tankes aus. Hätte es aber in der Zeit mit all den (verschwitzten und durstigen) Besuchern gefehlt wären wir mit Sicherheit ohne Wasser da gestanden.
Nun freuen wir uns schon auf das 2. Baucamp im März mit der Baucamptruppe aus der Schweiz.
Hier der Link zum Fotoalbum:
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| Bau der Gemeinde in Floriano |

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