Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. Lukas 1,37 Die Gemeinde wurde mehrere Male als das schönste Kirchengebäude Florianos bezeichnet! Damit geht für uns ein langes und anstrengendes aber gesegnetes Kapitel zu Ende. Bis zur letzten Minute, wurden an der Kirche gebaut und gestrichen, wie man auf dem obigen Foto einen Tag vor der Einweihung erkennen kann. Einiges blieb unvollendet. So war es etwa der Werbefirma nicht möglich bis zum Eröffnungstag das Plakat mit dem Schriftzug der Gemeinde zu liefern. Liebe Freunde, Manchmal fragen wir uns, wie Gott durch so unvollkommene Menschen wie uns etwas bewirken kann. Doch Gott ist kein Ding unmöglich. Und er macht das ganz auf seine Art: Wir haben in der letzten Zeit immer wieder erlebt wie Gott auf wundersame Weise in den Menschen wirkt, wo wir gar nichts dazu beigetragen haben und wo wir gar nichts erwartet hätten. Das Mögliche ist Wirklichkeit geworden Nun ist es schon bald 2 Monate her, seit wir in das neue Gemeindegebäude eingezogen sind und wir fühlen uns sehr wohl. Immer wieder gibt es Leute, die uns spontan besuchen und so die Gemeinde kennen lernen. Der grosse, helle, dank der grossen Fenstern und starken Ventilatoren gut belüftete Gottesdienstraum, wirkt viel einladender als der kleine stickige Saal, in dem kaum 30 Menschen Platz fanden. Unser nächstes Ziel ist die Erweiterung um zwei dringend benötigte Nebenräume und ein WC. Wir hoffen, dass uns dies noch vor unserem Heimataufenthalt gelingt. Bis es so weit ist, muss unser Haus als Sonntagschulklassenraum herhalten. Gott hat es ja so geführt, dass es direkt gegenüber der Gemeinde steht. Eine Zeit lang sah es so aus, als ob wir kein Geld für die Einweihung mehr hätten. Doch dank einiger Spender in letzter Minute, konnte das Fest doch noch realisiert werden. So wurde uns zum Beispiel auch die wunderschöne Dekoration gespendet und der Besitzer eines grossen Warengeschäfts entlehnte uns eine grosse Tonanlage zum Nulltarif. Nun sind wir zwar müde und ferienreif (am Mittwoch gehts los), dafür aber sehr erleichtert und glücklich. Gepostet von smu um 09:41 Aus unserem Blog: Dienstag, 7. April 2009 www.reiflers.blogspot.com Einweihung der Gemeinde Endlich haben wir es geschafft! Am Samstag wurde die Gemeinde eingeweiht. Wir hatten ca. 220 Gäste. Auch am Sonntag waren fast alle 180 Stühle besetzt. Viele der Besucher am Sonntag sind Kirchenferne. Wir mussten am Wochenende ca. 50 Besucher unterbringen, die aus verschiedenen Gemeinden in Kleinbussen weit angereist waren. Ausserdem wurden wir durch die Gegenwart des Präsidenten und der Regionalleitung des Kirchenverbands geehrt. Auch der Prefeito (Gemeindepräsident) und sein Vize waren anwesend neben einer Hand voll Pastoren anderer Gemeinden in Floriano. Mein Vater hielt die Predigt an beiden Tagen und es wurden viele zum nachdenken anregende Theater- und Musikstücke vorgeführt. Rundbrief vom 02.06.2009 1/2 Mögliche Mitarbeiter Seit dem Weggang vom brasilianischen Pastorenehepaar im Oktober letzten Jahres, haben wir die Arbeit alleine weitergeführt. Es wird jedoch dringend jemand benötigt, der während unseres neunmonatigen Heimataufenthaltes (ab Dez. 09) in der Schweiz die Gemeinde weiterleitet. Im März war ein Pastor bei uns zu Besuch, den wir einladen wollten. Doch dann erhielten wir die Nachricht,, dass er nicht mehr interessiert sei. Am letzten Wochenende war nun Fábio bei uns, der den CBT (Theologische Basiskurs) macht. Falls wir ihn einladen, wird er möglicherweise schon Ende Juni zu uns stossen können. Das wäre für uns eine riesige Gebetserhörung. REIFLER's Brief Wir sind sehr froh, dass Ende Juni der Theologiestudent Francisco zu uns stossen wird, um ein einmonatiges Praktikum in der Gemeinde zu absolvieren. Im Juli werde ich an vielen Konferenzen teilnehmen, so dass wir unbedingt einen Ersatz brauchen werden. Francisco äusserte ausserdem den Wunsch eine Woche in Boi Laranjo zu wohnen und zu arbeiten. gefahren?" Rundbrief vom 02.06.2009 Dann fragte sie mich: "Warum ist durch mich der Geist aus"Weil die Bibel sagt, dass Gott uns gebrauchen wird um Geister auszutreiben!" Markus 16,17 und 18: Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: in meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Zungen reden, Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird's besser mit ihnen werden. Gepostet von smu um 09:59 Weitere interessante Berichte im Blog: • • • Ist die Anbetung von Bildnissen Sünde? vom 2. Juni 2009 Regen und Trockenheit vom 5. Mai 2009 Bilder der Einweihung vom, 10. April 2009 Aus unserem Blog: Mittwoch, 13. Mai 2009 Gott ist stärker als die Dämonen Gestern war ich bei Aldenora, einer Neubekehrten, die aus Boi Laranjo (Innlanddorf in dem wir monatlich predigen) kommt, um mit dem Jüngerschaftskurs weiter zu fahren. Das Thema war "Wie wir dem Teufel widerstehen können." In diesem Zusammenhang erzählte sie mir, was während ihres Besuchs in ihrem Heimatdorf an Ostern passiert war: Am Karfreitag haben alle in der kleinen katholischen Kirche die ganze Nacht Gebete rezitiert. Doch kaum wurde es morgen, begannen die Macumba-Trommeln die Menschen zum Trancetanz zusammen zu rufen, wo Geisterwesen angerufen werden. Eine Verwandte von Aldenora war danach von einem Geist besessen und begann das Wenige was sie hatte, in ihrem Haus zusammen zu schlagen und ihre Kleider zu zerreissen. Mehrere Leute versuchten sie daran zu hindern, doch jeder, der sie anrührte fiel sofort um, und der gleiche Geist kam über ihn. Aldenora hatte sich als Christin aus den Ritualen rausgehalten. Das Durcheinander um ihre besessene Schwägerin wurde allerdings so gross, dass sie es auch nicht mehr aushielt. Sie lief zu dem Haus hin, nahm die besessene Frau an der Hand und sagte: „Gott möge den Geist ausfahren lassen!“ In diesem Moment fuhr der Geist aus der Frau hinaus und sie viel kraftlos um. Als ich diese Geschichte hörte, war ich verwundert darüber, wie Gott diese neubekehrte Frau gebrauchte, um seine Macht unter diesen Menschen im Inland zu zeigen. Aldenora selbst konnte das Ereignis jedoch nicht einordnen und fragte mich: "Warum ist der Geist nicht auch auf mich gekommen, wie auf die anderen Menschen, als ich sie anrührte?" Ich erklärte ihr, dass sie eben ein Kind Gottes sei und dass der Teufel kein Anrecht auf die Kinder Gottes habe. Simon & Rahel Reifler Av. Dirceu Arcoverde 376 Irapuá CEP: 64 800-000 Floriano, PI Brasil Blogs & Mail: Die Folgen der Finanzkrise für's ProPiauí Die Finanzkrise hat das ProPiauí voll getroffen. Ein riesiges Loch hat sich in der ProPiauí-Kasse der Mission aufgetan. Dank des guten Kurses sind wir zwar weit unter den budgetierten Ausgaben geblieben. Trotzdem es ist möglich, dass wir Ende Jahr unser Auto in der Garage stehen lassen müssen, weil für den Treibstoff kein Geld mehr vorhanden sein wird. Ausserdem kann der Gemeindeverband (AICEB) ihren Teil (50%) an den Mitarbeiterlöhnen nicht mehr bezahlen. Vielen Aufbaugemeinden im ProPiauí droht der Verlust ihres Mitarbeiters. Von neuen Missionsfeldern kann im Moment gar keine Rede sein. Betet, mit uns, dass Gott das scheinbar unmögliche möglich macht. Vielen dank für eure treue Unterstützung! Liebe Grüsse Simon, Rahel und Eliana Schweizer Allianz Misson Wolfensbergstr. 47 8400 Wintherthur www.sam-ame.org www.reiflers.blogspot.com www.pray-for-reiflers.blogspot.com simon.reifler@sam-ame.org rahel.reifler@sam-ame.org 2/2 PC Nr. der SAM: 84-1706-5 Vermerk „Unterhalt Reifler“
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