Donnerstag, 24. Februar 2011

Sturm fegt unsere Mauer weg

Der Bau geht eigentlich ziemlich zügig voran. Doch heute hatten wir einen harten Rückschlag zu verarbeiten:
Als wir gestern Abend von der Kleingruppe im bestehenden Haus auf dem Grundstück in Barão de Grajau zurückkehrten begann ganz unerwartet ein heftiger Sturm.
Dass grosse Wassermengen vom Himmel stürzen, sind wir uns in dieser Jahreszeit eigentlich gewöhnt. Doch gestern kamen heftige Winde hinzu, wie wir sie hier noch nie gesehen haben. Unser Mitarbeiter Valter, der im Moment das Haus von Lucas und Sarah bewacht, die auf Reisen sind, war so erschrocken, dass er lieber bei uns übernachten wollte.
Heute früh dann als wir auf der Baustelle ankamen, sahen wir die umgestürzte Mauer.
Die Maurer hatten gestern eine 15 m lange und 2,5m hohe Mauer gebaut und wollten heute die Betonsäulen füllen, die das Mauerwerk halten sollten. Doch der Sturm kam uns zuvor. Die starken Winde stiessen die Mauer vor den Augen der Maurer um, die im bestehenden Haus wohnen und dem Spektakel zuschauten.
Den ganzen Morgen nun mussten wir die am Boden liegenden Backsteine vom Pflaster abklopfen, damit sie wieder verwendet werden können.
Wir sind aber glücklich, dass niemand verletzt worden ist.

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