Am letzten Donnerstagabend haben unsere beiden Gemeinden Floriano und Barão zusammen mit der Baptisten Gemeinde El Shaday die Gruppe von 30 Teilnehmern des Projekts "Oxente" empfangen.
Regionale Missionskonferenz
Zum dritten Mal veranstalteten wir mit ihrer Hilfe am Freitag und Samstag die "Regionale Konferenz für Mission im Inland", an der dieses Jahr wieder viele verschiedene Gemeinden aus Floriano und Barão teilnahmen. Wir hatten an jedem Abend mindestens 150 Teilnehmer. Mit grosser Dankbarkeit spüren wir, wie die Gemeinden durch dieses jährliche Treffen tatsächlich ermutigt werden, die lang andauernde Inlandarbeit zu leisten. In den Seminaren wurden wertvolle Tipps für die Missionstätigkeit und -strategie im Inland weitergegeben. Am Forum am Samstagnachmittag berichteten 6 Inlandmissionare über ihre Arbeit und stellten sich den Fragen des Publikums. Wir wurden alle durch ihre Berichte sehr ermutigt. Viele Jugendliche kamen danach auf uns zu und wollten auch Teil dieser Mission sein."Oxente" in Barão
Am Sonntagmorgen begann das Projekt in unserem Quartier Vereda Grande in Barão. Während bereits am Morgen am Gesundheitsposten und Schönheitssalon die Schlangen grösser wurden, besuchten kleine Gruppen der Teilnehmer die Bewohner des Quartiers und luden sie zur Abendveranstaltung ein. Eine Gruppe von Zirkusartisten und Clowns hinterliessen in der Parada durch die Wohnstrassen bereits eine Vorahnung des Spektakel,s das die Menschen am Abend erwartete.Am Nachmittag strömten die Menschenmassen zum CEAC, unserem "Evangelischen Zentrum zur Unterstützung des Quartiers". Die Kinder wollten am Kinderprogramm teilnehmen und die Frauen und einige Männer am Basar Kleider kaufen. Beim Schönheitssalon warteten immer noch Frauen, die am Morgen noch nicht dran gekommen waren und die älteren Register liessen es sich nicht nehmen ihren Blutdruck und den Blutspiegel zu messen.
Am Abend begann der etwas andere Gottesdienst mit der Vorstellung des Clowns auf Stelzen. Umrahmt von traditioneller Musik wurden immer wieder Theaterstücke, Tänze und Artistische Einlagen dargeboten, gefolgt von einem persönlichen Zeugnis der Projektteilnehmer, die berichteten, was Jesus in ihrem Leben verändert hatte.
Nach der kurzen Predigten und einem Aufruf, mussten wir dann auch "Oxente" sagen, darüber wie viele bereit waren Jesus besser kennen zu lernen. Darunter einige, die wir schon lange begleitet hatten.
Zum Schluss kam dann die grosse Attraktion, auf die viele gewartet hatten: Der Mann der Feuer spuckt.
Verwunderung auch im Inland
Diese Programm wiederholte sich gestern und vorgestern in zwei Inlanddörfern, wo wir noch herzlicher Empfangen wurden. Auch in Olho d'Água do Mato und Ilha gab es Menschen, die ihre Leben Jesus übergeben haben. Nicht einmal der starke Regen konnte die gute Stimmung trüben.Bis Samstag wird die Projektgruppe noch in unserer Gemeinde wohnen und Einsätze an anderen Orten der Region machen.
Uns bleibt nun ein Berg von kleinen Notsitzzetteln, mit Namen von Menschen, die einen Besuch oder Gottesdienst in ihrem Haus oder einen Jüngerschaftskurs machen wollen.
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