Freitag, 22. Januar 2016

CMM - Highlight des Jahres

Es ist zwar noch früh, um von einem Highlight des Jahres zu sprechen, aber wir sind ja auch erst dann im März ein ganzes Jahr zurück aus der Schweiz und in unserem neuen Arbeitsfeld tätig und wir können wirklich sagen, der cmm-Intensivkurs war das Highlight des Jahres.
Seit Montag sind wir wieder Zuhause in Teresina und wir sind immer noch überwältigt von den positiven Eindrücken des zweiwöchigen Intensivkurses des CMM (Theologisch-Missiologischer-Leiterkurs) auf dem Rancho da Lua. 23 Studenten nahmen daran teil aus den Bundestaaten Piauí, Bahia und Ceará. Mehrere Studenten kommen aus kleinen Inlanddörfern oder sind bereits als Missionare tätig. Wir durften miterleben, wie Gott an diesen Menschen arbeitet: in der theologischen Ausbildung, in der Nachfolge und am Charakter. Das war und ist auch unser Ziel, denn neben der praxisorientierten missiologischen Bildung steht die Jüngerschaft im Vordergrund. Die Studenten sollen durch Mentoring, an der Gemeinschaft in Kleingruppen und durch praktische Arbeiten charakterlich wachsen. Der zweiwöchige Kurs ermöglichte auch ein geeignetes Umfeld, das viele seelsorgerliche Gespräche mit den Studenten erlaubte, in denen Sünden bekannt und bewältigt, Gaben und neue Arbeitsfelder entdeckt und persönliche Berufungen erfahren wurden.
Simon, der zum ersten Mal die Gesamtleitung hatte, war sehr froh, um die Hilfe von Pastor Cleber und vor allem von Lucas Gonçalves (ehemaliger SAM-Mitarbeiter in Floriano), der aus Österreich angereist war, um zwei Fächer zu unterrichten.

Führung und positive Rückmeldungen

Eigentlich hätte ja Simons Vater, Hans Ueli, am CMM 2 Fächer unterrichten sollen. Doch wegen seines Herzinfarkt im November war er verhindert. Lucas ist dafür aber schnell eingesprungen. Sein Flug konnte zu einem grossen Teil mit Spenden für Hans Uelis Flug bezahlt werden. So sehen wir wie Gott alles richtig führt.
Rahel hatte die Hauptverantwortung der "Küchenfrauschaft", welche mit Lob überhäuft wurde.
Die Rückmeldungen der Studenten in persönlichen Gesprächen waren äusserst positiv und auch die Küche und wir, in der Gesamtleitung, konnten ein überaus positives Fazit ziehen. Dies lag auch an der Lern- und Hilfsbereitschaft der überaus harmonischen Gruppe. Wir können bloss staunend erahnen, was Gott wohl aus ihnen machen wird, wenn sie sich ganz in Seinen Dienst stellen. Von Gott veränderte Menschen können nicht anders, als auch ihre Umwelt, den Sertão, positiv zu verändern!

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