Freitag, 23. Februar 2007

Motivation für Mission im eigenen Land

Am Freitag vor einer Woche, am 16. Februar hätte ich in der Andacht der Baptisten Fakultät über das ProPiauí, bzw. die allgemeine geistliche Situation im Nordosten sprechen sollen. Einen Tag zuvor (Do) um 18:00 rief mich eine Sekretärin an, ob ich nicht schon "heute" kommen könne, weil am Freitag vor dem Carnaval-Wochenende wohl viel weniger Studenten anwesend seien.
Obwohl ich den Vortrag schon einmal in einem Jugendgottesdienst gehalten hatte, wollte ich ihn für die Studenten nochmals umschreiben, was aber in der kurzen Zeit nicht mehr möglich war. Nicht einmal mehr die Folien konnte ich kopieren, weil die Kopiershops schon geschlossen hatten.
Schlecht vorbereitet machte ich mich auf den Weg und betete zu Gott, dass er troztdem das Beste aus diesem Abend mache und dass er mir besonders mit der Sprache helfe.
Die Folien konnte ich dann glücklicherweise noch in der Fakultät ausdrucken und auch der Vortrag verliefe ausserordentlich gut. Ich konnte trotz dem schwierigen Thema fliessend sprechen. Die Daten hatte ich ziemlich im Kopf und war daher nicht so sehr an das Konzept gebunden. Mein Ziel war es den Studenten aufzuzeigen, dass das Innland ihres eigenen Landes ein riesige und schwer zu beackerndes Missionsfeld ist.
Ich hatte im Anschluss sehr viele und gute Gespräche. Einig Studenten kamen auf mich zu und erzählten, wie sie sich von Gott in den Nordosten berufen fühlten.
Alles in allem war der Abend trotz den ungünstigen Voraussetzungen ein grosser Erfolg, den ich alleine Gottes Hilfe zu verdanken habe.
Und er hat zu mir gesagt:
Laß dir an meiner Gnade genügen;
denn meine Kraft ist in den
Schwachen mächtig.
2. Kor. 12,9
Simon

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