Gestern sind wir von einem einwöchigen Eisatz gemeisam mit der JUVEP in Miguel Alves zurückgekehrt. Unter der Leitung von Martin und Susanne Baumann soll dort mit der Missionarin Annamaria eine neue Gemeinde gegründet werden.
Miguel Alves liegt 120km nördlich von Teresina entfernt und hat ca. 30'000 Einwohner. Weil praktisch nur eine Strasse hinführt und es ganz am Rand des Bundesstaates Piuaí liegt, ist diese Ort vergessen und etwas verlottert. Viele Einwohner leben noch in Lehmhütten mit Palmblätterdächern. 40% der Einwohner sind Analfabeten.
JUVEP ist eine Missionsgesellschaft, welche Missionseinsätze in unerreichten Dörfern und Städten des Nordostens orgenisiert (ähnlich OM und JMEM). Das ProPiauí hat bereis in Amarante und São Francisco die Gemeindegründung mit einem JUVEP-Projekt begonnen.
Das JUVEP-Projekt in Miguel Alves findet während des gesamten Monats Juli statt. 70 Teilnehmer aus ganz Brasilien, aber auch aus der Schweiz, Deutschland und Italien werden in zweier Teams in diesem Monat alle Einwohner von drei Quartieren besuchen und ihnen von der Liebe Gottes erzählen. An jedem Abend findet irgendwo in der Stadt einen Freiluftgottesdienst statt.
Bereits in diese einen Woche durften wir erleben, wie Menschen zu Jesus gefunden haben und ihre Leben zum positiven verändert wurden.
Die wenigen evangelischen Gemeinden in der Stadt haben durch ihre konfrontative und agressive Evangelisationsart viele Einwohner für die FROHE Botschaft verschlossen. In unserer gewinnenden und fröhlichen Art von Gott zu sprechen, spürten sie einen anderen Geist, bestätigten uns mehrere Einheimische.
In einer Woche haben wir (Simon mit den Praktikanten Priscilla und Michael) in ca. 10 Häusern mit der Bibel den Weg Gottes zur Erlösung erklärt. Viele wollten nach unserem ersten Besuch mehr über die Bibel wissen, worauf wir mit ihnen einen Termin für einen 3 teiligen Kurs festlegten.
Rahel und Eliana konnten nicht jeden Nachmittag bei den Hausbesuchen dabei sein.
Obwohl diese Woche recht anstrengend war, sind wir gestern mit viel Motivation für die Arbeit in Floriano zurück gekehrt.

Halleluja, das ist sehr ermutigend. ich wünsche euch viel freude weiterhin an eurer Arbeit...
AntwortenLöschengruss marcel imhof