Donnerstag, 15. Januar 2009

Freundesbrief vom 13. Januar 2009

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Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen laßt eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Phil. 4,6 Solche Erfahrungen tun uns manchmal weh, doch wir dürfen nicht vergessen, dass die Arbeit an den Kindern nicht umsonst ist. Aus unserem Blog: Freitag, 31. Oktober 2008 Knapp an einer Katastrophe vorbei geschrammt Am Montag sah es noch aus als wenn wir den ganzen Neubau verlieren könnten. Gott sei dank ist es nicht so weit gekommen! Liebe Freunde, Rahels Jahresvers aus Philipper 4,6 hat uns sehr gestärkt. Oft sind wir in der Vorweihnachtszeit an unsere physische und psychische Belastbarkeit gekommen. Wie gut ist es dann, wenn wir uns sagen können „sorgt euch um nichts“. Eigentlich wissen wir es ja: Unsere Sorgen beweisen, dass wir Gott die Kontrolle über unser Leben nicht übergeben können. Trotzdem sind Sorgen menschlich! Doch ich vermute, dass Paulus gar nicht sagen wollte, dass Sorgen für uns Christen nicht existieren dürfen. Er wollte damit eher ausdrücken, dass wir sie nicht behalten sollten und damit zulassen, dass sie ihre deprimierende und lähmende Wirkung auf uns haben. Wir können hingegen unsere Sorgen „in Gebet und (sogar) Flehen“ einfach an Gott weitergeben. Es ist nichts motivierender als, wenn wir dankbar auf Gottes Wirken und Ver-“sorgen“ zurückschauen können. Doch genau dafür machen uns unsere Sorgen blind. Lassen wir es nicht mehr zu, dass Sorgen uns die Freude am Herrn und am Leben nehmen! Als wir von Campinas zurückgekehrt waren, bemerkte ich wie das Dach des Kirchenneubaus auffällig tief durch hängte. Mit Schrecken musste ich feststellen, dass sich die Dachträgerkonstruktion an einer entscheidenden Stelle gelöst hatte, nämlich an den Enden (der Leim und die Schrauben konntem dem Druck und den Temperaturen im Piauí nicht standhalten). Die dreieckigen Dachträger würden sich stets weiter öffnen und jederzeit konnte das ganze Gebäude in sich zusammen stürzen. Alle Ziegel mussten so schnell als möglich vom Dach! Gott hat es so geführt dass ich 4 Tagelöhner finden konnte, obwohl es in der Stadt an Arbeitern fehlte, weil wieder überall gebaut wird. Am Dienstagnachmittag konnten wir mit der Hilfe vieler freiwilliger Helfer der Gemeinde fast das ganze Dach abdecken. Die beiden Missionare mit breiter Erfahrung auf dem Bau Thomas Leu und Martin Baumann kamen am Dienstagabend notfallmässig hier her. Am gleichen Tag noch analysierten wir die Lage und suchten nach Lösungen. Wir beteten zum ersten Mal dass es NICHT regnen würde, denn das hätte eine Katastrophe zur Folge. Am Mittwoch konnten wir innerhalb eines Tages alle Träger reparieren, wieder an Ort und Stelle hieven und mit dicken Schrauben festmachen. Am Morgen regnete es einmal kurz. Noch während den Reparaturarbeiten, begann ein Träger zu reissen und drohte ein zustürzen, doch wir konnten ihn noch rechtzeitig stützen. Am Nachmittag und am Donnerstag durften wir die ganze Arbeit mit den Ziegel wieder rückgängig machen, d.h. alles wieder hoch. Am Do. abend um 19:00 waren wir schliesslich fertig. Ich bin überzeugt, dass wir in letzter Minute gehandelt haben. Während des Deckens am Donnerstag als alles schon repariert war, hat es dann richtig fest geregnet. Nun waren wir dankbar für die Abkühlung bei ca. 40° im Schatten. Gott hat uns wirklich vor grösserem Unglück bewahrt und sein Timing für alles ist perfekt! PTL Gepostet von smu um 08:38 Lesen sie mehr über uns auf unserem Blog: Ferien können auch Sorgen machen Sorgen macht uns manchmal die Gemeinde, wenn wir sehen wie angewiesen wir auf die Studenten sind. In den Ferien von Dezember bis März fahren sie alle nach Hause in ihre Heimatdörfer. In der Gemeinde bleiben „nur“ noch drei Familien und einige Einzelpersonen zurück. Wir wollen unbedingt mehr Menschen aus Floriano selbst erreichen und Gott hat uns einige Türen geöffnet. Hoffen wir, dass einige wirklich in die Gemeinde kommen und bleiben. Vor Weihnachten hat Rahel mit den Kindern der Kinderstunde eine Aufführung eingeübt. Die Kinder waren mit ganzem Herzen dabei und haben fleissig ihre „Versli“ auswendig gelernt. Rahel hat vor dem Weihnachtsfest alle Eltern persönlich besucht und sie zur Aufführung ihrer Kinder eingeladen. Leider ist kein einziges Elternpaar erschienen. Rundbrief vom 13.01.2009 1/2 www.reiflers.blogspot.com REIFLER's Brief Bisher wird sorglos weiter gebaut Seit dem 4. Januar wird wieder am neuen Gemeindelokal gebaut. Wir hoffen dass wir Ende Januar, spätestens Mitte Februar den Bau abschliessen können. Rundbrief vom 13.01.2009 dachten schon, dass es die traurigsten Weihnachten werden, die wir je erlebt hatten: Weit weg von zu Hause in der Hitze, wo kaum weihnachtliche Stimmung aufkommt, und nun noch dies! Trotzdem hingen wir einige Plakate auf und beteten Gott möge irgendwie den Hund zurückbringen. Am 24. brachte eine Frau den kleinen Hund wieder nach Hause. Sie hatte über Umwege von den Plakaten gehört. Sie kannte nur die Strasse aber nicht das Haus in dem wir wohnten. Sie klingelte einfach beim Haus, vor dem Pretinha mit dem Schwanz zu wedeln begann: unser Haus! Die Freude war riesig. Besonders bei Eliana. Sie liebt ihn über alles! Für uns alle war dies das schönste Weihnachtsgeschenk und wir Danken Gott dafür! Gepostet von smu um 11:33 Simon hat einen vertrauenswürdigen Baumeister gefunden, der die Arbeiten zu Ende führt. Das entlastet ihn auch, da er nun die Verantwortung für den Bau etwas abgeben kann. Im Moment werden die Wände innen und aussen verputzt, Fenster und Türen gesetzt und der Betonboden gelegt. Später folgen dann die elektrischen Installationen und der Eingangsbereich. Weitere interessante Berichte im Blog: • • • 10 Tipps für's fahren auf schlechten Strassen in Brasilien vom29. Dezember 2008 Ein besonderer Adventskalender vom 28. Dezember 2008 Positiver Wachstumstrend! Vom 1. Dezember 2008 Sorgenkind ProPiauí Zumindest was unsere persönliche Unterstützung angeht müssen wir uns Dank vielen äusserst treuen Spendern nicht sorgen! Ganz herzlichen Dank dafür! Das Projekt ProPiauí hingegen, aus dem die Gelder für laufende Gemeindegründungen wie Floriano, unsere Autokilometer und vieles mehr fliessen, musste das vergangene Jahr mit einem leichten Defizit abschliessen. Hier einige Ideen wofür gespendet werden könnte: - Gemeindeleiterkurs CBT, ProPiauí - Unterhalt Ausbildungszentrum „Rancho da Lua“, ProPiauí - Autokilometer, ProPiauí Du kannst deine Spende an das unten stehende SAM-Konto mit dem entsprechenden Verwendungszweck im Vermerk überweisen. Vielen dank! Wie junge Leute zu Gemeindeleitern werden- CBT Letzte Woche hat wieder der CBT (Theologischer Basiskurs) mit ca. 45 Teilnehmer begonnen. Unser Ziel, die Gemeinden im Innland durch Leiterförderung zu stärken, scheinen wir zu erreichen: Gleich in zwei grossen Gemeinden wurden CBTStudenten, die in diesem Jahr abschliessen, als Gemeindeleiter berufen. Eine Gemeinde gab gar dem CBT-Student den Vortritt, vor einem am Seminar ausgebildeten jungen Pastor. Dies beweist das Vertrauen dass die Gemeinden in unsere praxisnahe Ausbildung haben. Wir beten, dass wir bald auch wieder einen brasilianischen Mitarbeiter für Floriano finden können. Aus unserem Blog: Mittwoch, 31. Dezember 2008 Wo der Schwanz wedelt, da ist mein Zuhause! Wir haben unseren Hund "Pretinha" schnell in unsere Familie eingeschlossen. Um so grösser war die Enttäuschung als er am 23. Dez. verloren ging. Die Leute machten uns wenig Hoffnungen, dass er wieder gefunden würde. Einen solch kleinen schönen Hund würde jeder behalten, sagten sie. Wir Simon & Rahel Reifler Av. Dirceu Arcoverde 376 Irapuá CEP: 64 800-000 Floriano, PI Brasil Blogs & Mail: www.reiflers.blogspot.com www.pray-for-reiflers.blogspot.com simon.reifler@sam-ame.org rahel.reifler@sam-ame.org 2/2 Schweizer Allianz Misson Wolfensbergstr. 47 8400 Wintherthur www.sam-ame.org Liebe Grüsse Simon, Rahel und Eliana PC Nr. der SAM: 84-1706-5 Vermerk „Unterhalt Reifler“

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