Liebe Blogleser
Schon einige Male haben wir in unserem Blog über Aldenora geschrieben, die sich vor wenigen Monaten bekehrt hatte. Heute habe ich (Rahel) ihr mit Eliana wieder einmal einen Besuch abgestattet. Eigentlich wollten wir ein Kapitel im Jüngerschaftsbuch für Neubekehrte durcharbeiten. Aber es kam anders...
Als ich dort ankam, war Aldenora nicht zu Hause. Ich hatte aber das Gefühl, ich sollte noch etwas warten und so habe ich mit Eliana auf dem Quartierplatz gespielt, und nach ca. 10 Min tauchte prompt Aldenora auf. Aber sie hatte leider keinen Schlüssel bei sich und auch die Nachbarin die normalerweise einen hat, sagte, dass Aldenoras Sohn ihn mitgenommen hatte. Somit setzten wir uns auf die Veranda und schwatzten ein bisschen.
Aldenora erzählte mir, wie sie nun beten gelernt hatte und sie trotz vielen Schwierigkeiten in ihren Leben, auf Gott vertraut und somit Ruhe und Friede in ihrem Leben verspürt. Sie erzählte mir auch, wie sie sich nie vorstellen konnte, jemandem vom Evangelium zu erzählen, dass sie aber gerade gestern, das erste Mal jemandem das Evagelium erklärt habe. Aldenora kann zwar lesen, versteht aber oft den Inhalt des Textes nicht, den sie liest. So auch beim Bibellesen. Ganz traurig hat sie mir vor einiger Zeit erzählt, dass sie beim Bibellesen einfach nichts verstehe. Somit habe ich ihr beim letzten Besuch ein Andachtsbuch mitgebracht und ihr vorgeschlagen laut die Bibel zu lesen, damit sie es so besser versteht. Wir haben auch zusammen gebetet, dass sie doch verstehen kann, was sie liest. Heute habe ich dann nachgefragt, wie es ihr so ergangen sei. Sie sagte mir sie verstehen es nun schon viel besser und gerade heute morgen habe sie etwas gelesen, dass sie sehr berührt habe.
Ich habe gestaunt, wie Aldenora in ihrem jungen Glaubensleben schon viele Fortschritte gemacht. Oft war ich in den letzten Monaten enttäuscht, weil sie sehr selten in den Gottesdienst gekommen ist, oder oft die Jüngerschaftsschulung abgesagt hatte. Manchmal habe ich mir gedacht, das wird doch nicht, sie hängt den Glauben sicher bald an den Nagel. Doch heute habe ich wieder eins gelernt. Gott arbeitet an seinen Leuten! Aber vielleicht nicht immer auf die Art und Weise, wie wir uns das vorstellen oder es erwarten. Auch ich habe noch viel zu lernen!
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