Es gab den ganzen Tag churrasco (verschiedene Sorten Rinds, Poulet, Fisch uvm.) und sehr viel Bier. Irgendwie schaffen es die Brasilianer viel Bier zu trinken, ohne völlig besoffen zu werden. Scheinbar soll das daran liegen, dass sie nur langsam trinken und ständig häppchenweise Fleisch essen. Wir badeten im Swimmingpool, spielten Beachvolley und Billard. Allerdings waren fast den ganzen Tag über die Frauen und die Kinder einerseits und die Männer anderseits unter sich. Darin zeigt sich der Machismus, der in Brasilien immer noch sehr stark ist.
Am Abend (des 30. wohlgemerkt) ging dann so richtig die Party los. Es wurde getanzt und die laute Musik, die sowieso schon den ganzen Tag unaufhörlich lief, wurde nochmals etwas aufgedreht. Racketen und Kracher wurden schon mal ausprobiert, damit man dann schon eine Ahnung hatte, wie es in der nächsten Nacht aussehen würde.
Wir gingen um 2 Uhr ins Bett, obwohl das Fest noch lange nicht vorüber war.Trotz allem hatten wir an diesem Tag auch gute Gespräche über unsere Arbeit und den Glauben und wir haben sehr viel über die brasilianische Kultur gelernt.
Am nächsten Tag nahmen wir am Brunch der Gemeinde teil, in die wir von nun an gehen möchten. Am Abend feierten wir das Neue Jahr mit christlichen Freunden bei einem Festessen nach Mitternacht. Die Gemeinschaft mit Brüdern und Schwestern war für uns geradezu eine Erholung. Den 1. Januar verbrachten wir dann bei einem Kollegen der Theologischen Fakultät der Baptisten. Die Neujahrsfesttage waren für uns ziemlisch stressig. Aber nun können wir uns etwas erholen bevor die Sprachschule am 8. Januar wieder beginnt.
Feliz Ano Novo - das hani obe abgschribe - ke angscht, i cha no geng nid portugeisch =). hey, uf die tuur wünscheni öich vo härze, wenn ou chli spät, es guets nöis. i hoffe für öich, dass ds feschte inzwüsche chli naglah het und dir no mau chli heit chönne pfüsele und usruie... e hiube und tschüss
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