Vor etwa zwei Wochen hatten wir Besuch aus der Schweiz, Andrea Heiniger aus Langenthal. Für uns war dies etwas ganz besonderes, denn sie war die erste Schweizerin, neben den anderen Missionaren, die unseren neuen Wohnort gesehen hat. Zudem hat sie uns viele gute Sachen aus der Schweiz mitgebracht, wie Schoggi, Schleckzeug und Icetea.
Andrea musste aber für aber für den Titel „erster Besucher“ teuer bezahlen, denn in den zwei Wochen in denen sie bei uns war, sind die Temperaturen gestievgen wie noch nie. Einige Male hatten wir am Nachmittag 38° Grad am Schatten und im Haus. Da hat sie zu Recht bemerkt, dass man sich hier wie ein Brathühnchen fühlt. Auch der Schweiss ist ihr wahrscheinlich noch selten so wortwörtlich heruntergelaufen, wie in diesen Tagen bei uns. Zudem haben wir sie in den Nationalpärken im Süden des Piauí herumgejagt und in viele Gottesdienste mitgenommen, wovon sie trotz unserer Übersetzung leider nicht alles verstanden hat. Die Brasilianer gaben sich zwar alle Mühe sich mit ihr in Englisch zu unterhalten oder ihr die Gastfreundschaft auf andere Art und Weise zu zeigen, zum Beispiel sie mit Essen vollstopfen. Gell Andle!
Da Rahel wegen des immer grösser werdenden Bauchs etwas schwerfällig geworden ist, musste sie auch noch das Putzen des Hauses übernehmen: Vielen Dank Andrea! Zudem „musste“ sie noch die verfaulten Mangos über die Gartenmauer in das Gebüsch werfen. Dabei hat sie Freundschaft mit unseren Gartenbewohner geschlossen: Freddy, die „Rieseneidechse“ und Prinz, der Frosch. Freddy haben wir seit ihrem Weggang nicht mehr gesehen, aber Prinz ist schon fast in unser Haus gehüft, daran hatte Rahel aber gar keine Freude!!! Andrea wieso hast du ihn nicht geküsst? Ein schöner Prinz im Garten wäre uns also lieber als ein hässlicher Frosch.
Wir sind schon gespannt, was unser nächster Besuch aus der Schweiz so anstellt! Und keine Angst Putzen müsst ihr dann nicht und auch keine Mangos über die Gartenmauer werfen! ;-)
i chume dä frosch scho mau no cho küsse - heit no chly geduld. was mer aber meh sorge macht isch dr freddy. dä hockt sicher nöimä hinger de steine und grännet us luter entzugserschiinige. we dr ne gseht, düet ne chly tröschte;-)
AntwortenLöscheni dänke gärn a diä erläbnisriichi zyt zrügg. ad hitz, d'lüt, z'ässe...